Es gibt keine neuen GeForce RTX Modelle; gleichzeitig wird Nvidia die Produktion der bereits verfügbaren Karten auf 30–40 % reduzieren.

Es gibt keine neuen GeForce RTX Modelle; gleichzeitig wird Nvidia die Produktion der bereits verfügbaren Karten auf 30–40 % reduzieren.

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Was passiert mit NVIDIA und warum ändern sich ihre Prioritäten

Der steigende Interesse an künstlichen Intelligenzsystemen hat nicht nur zu einem Mangel an Speicher geführt, sondern auch die Nachfrage nach Rechenbeschleunigern von NVIDIA erhöht. In einer solchen Situation ist es für das Unternehmen vorteilhafter, sich genau auf diese Produktkategorie zu konzentrieren.

*The Information*, basierend auf eigenen Quellen, berichtet erstmals in seiner Geschichte, dass NVIDIA dieses Jahr möglicherweise ohne Ankündigung neuer Gaming-Grafikkarten auskommen könnte. Dies liegt daran, dass das Unternehmen plant, die vorhandenen Speicherquoten für die Ausrüstung profitablerer Beschleuniger zu nutzen.

Durch den Fokus auf KI ist NVIDIA nicht mehr der Hauptlieferant von Spielen geworden. Obwohl die Führung offiziell die alte Position verteidigt, zeigen interne Daten das Gegenteil: Die Produktion der GeForce RTX 50-Gamingkarten wird aufgrund des Speichermangels reduziert und die Preise für bereits verfügbare Modelle steigen weltweit.

Als Antwort bestätigten Vertreter von NVIDIA lediglich die hohe Nachfrage nach GeForce RTX-Karten und betonten die begrenzte Verfügbarkeit von Speicher. Das Unternehmen arbeitet weiterhin mit Chipherstellern zusammen, um die Situation zu verbessern.

Pläne für das Jahr 2024

Nach unbestätigten Daten hatte NVIDIA zu Beginn des Jahres beabsichtigt, eine aktualisierte „Kicker“-Familie herauszubringen, die GeForce RTX 50 leicht übertreffen würde. Die Entwicklung ist abgeschlossen, aber im Dezember kündigte die Führung an, den Start auf unbestimmte Zeit zu verschieben, um Speicher in das Serversegment umzuleiten.

Die Ankündigung eines ernsthafteren Updates – GeForce RTX 60 mit der Rubin-Architektur, geplant für Ende des nächsten Jahres – wird ebenfalls wahrscheinlich verschoben. Die Rubin-Beschleuniger sind seit Ende dieses Jahres im Serversegment für NVIDIA-Kunden verfügbar.

Finanzieller Kontext

In den ersten neun Monaten des vergangenen Geschäftsjahres machten Gaming-Verkäufe nur 8 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus; vor dem Aufkommen von ChatGPT im Herbst 2022 betrug dieser Anteil 35 %. Gleichzeitig beträgt der Gewinn aus Rechenbeschleunigern etwa 65 %, während er bei Gaming-Grafikkarten nur 40 % beträgt.

Damit verschiebt NVIDIA eindeutig den Fokus von der Spieleindustrie auf das profitablere Segment der KI-Rechnungen.

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