Erklärung, warum Intel sich entschieden hat, den Core Ultra 9 290K Plus nicht zu produzieren: seine Funktionen bieten keinen realen Nutzen
Warum Intel auf den Core Ultra 9 290K Plus verzichtet hat
Erst als Reaktion auf die Enthüllung eines Modells, das Lecks und offizielle Erklärungen zu seiner Existenz enthielt, wurde der Prozessor nie zum Verkauf gebracht.
Grund für die Absage
Ein chinesischer Reviewer erhielt ein Engineering-Exemplar und führte Tests durch – der Gewinn im Vergleich zum Core Ultra 7 270K Plus war extrem gering: etwa 2 % in Spielen und ca. 4 % bei Arbeitsanwendungen.
Technische Details
* Architektur – 24‑kerniger Chip (8 leistungsstarke + 16 energieeffiziente Kerne), nahezu die gleichen Taktraten wie beim Core Ultra 285K, plus DDR5‑7200-Unterstützung.
* Echtheitsbestätigung – Intel‑Tool zur binären Optimierung, das derzeit nur mit Arrow Lake-Prozessoren funktioniert.
Synthetische Tests
Test 290K Plus vs 270K Plus
Durchschnittlicher Vorteil CPU‑Z (Mehrkern) +2,84 % – Cinebench R24 (Ein Kern) +0,69 % – Gesamt +1,5 %
Reale Workloads
* Der Ryzen 9 9950X3D2 dominierte die meisten Aufgaben, außer Ansys Fluent, wo 290K Plus um 9,3 % schneller als der AMD‑Chip und um 4,6 % schneller als 270K Plus war.
* Durchschnittlicher Vergleich:
• 290K Plus > 270K Plus – +6,3 %.
• 290K Plus < 9950X3D2 – –8,3 %.
Spiele
Auflösung | FPS‑Gewinn (Durchschnitt)
1080p | ~+2 % über sechs Spiele. Größter Gewinn in *Delta Force* (+8,3 %). In *Black Myth: Wukong* und *Resident Evil 9* lag er etwa 1 % hinter 270K Plus.
1440p | Der Unterschied verringerte sich auf ~+1,5 % – nahezu vernachlässigbar.
Fazit
Die Leistungsdaten des Core Ultra 9 290K Plus sind so bescheiden, dass ein zusätzlicher Preis für einen Flagship‑Chip der Core Ultra 9‑Reihe schwer zu rechtfertigen ist. Die Serienmodelle von Arrow Lake bieten bereits ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; die Einführung eines „Mini‑Flagships“ mit minimalem Vorteil könnte das gesamte Produktportfolio aus dem Gleichgewicht bringen. Daher hat Intel beschlossen, den 290K Plus nicht im kommerziellen Segment herauszubringen.
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