Die Verpflichtungen zum Kauf von Nvidia-Produkten stiegen sechsmal auf 95 Mrd. US-Dollar, was zu Problemen führen könnte, wenn die Nachfrage plötzlich stark zurückgeht.

Die Verpflichtungen zum Kauf von Nvidia-Produkten stiegen sechsmal auf 95 Mrd. US-Dollar, was zu Problemen führen könnte, wenn die Nachfrage plötzlich stark zurückgeht.

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Möglicher finanzieller Schlag gegen NVIDIA: Erkenntnisse von Michael Burry

Bekannter Investor Michael Burry (Michael Burry) hat im Jahresbericht von NVIDIA, eingereicht in Form 10‑K, ein Warnsignal bemerkt. Er betont, dass die enormen Verpflichtungen des Unternehmens für den Einkauf von Komponenten zu ernsthaften finanziellen Problemen führen könnten, wenn die Nachfrage nach seinen Produkten plötzlich stark zurückgeht.

Was genau sorgt für Bedenken?
- Die Verpflichtungen sind fast sechsmal gewachsen – von 16 Mrd. US-Dollar auf 95 Mrd. US-Dollar.

- Diese Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass NVIDIA langfristige Verträge mit Lieferanten verstärkt hat, um stabile Lieferungen für die hohen Anforderungen des KI-Marktes sicherzustellen.

- Insbesondere TSMC (Chiphersteller) muss neue Fabriken bauen, und ein Teil der Finanzierung könnte von NVIDIA selbst in Form von Einkaufsverpflichtungen kommen.

Warum das Risiko ist
1. Feste Zahlungen – auch wenn NVIDIA nicht den gesamten bestellten Materialbedarf nutzt, muss sie trotzdem an die Lieferanten zahlen.

2. Einfrieren des Umlaufvermögens – ein großer Teil der finanziellen Ressourcen geht zur Deckung der Verpflichtungen und wird verzögert zurückgegeben, was die Liquidität verschlechtert.

3. Vergleich mit der Vergangenheit – bis zum Ende des letzten Geschäftsjahres hatte NVIDIA Einkaufsverpflichtungen von 117 Mrd. US-Dollar, fast gleich seinem operativen Cashflow für Januar. Dieses „ungewöhnliche“ Verhältnis erhöht laut Burry das Risiko.

Beispiel aus der Geschichte
Burry zitierte Cisco: Während der Dotcom-Blase strebte das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 50 % an und erhöhte die Einkaufsverpflichtungen. Nach dem Zusammenbruch mussten etwa 40 % dieser Verpflichtungen abgeschrieben werden, was zu einem Kursrückgang führte.

Folgen für den Gewinn
- NVIDIA ist auf hohe Chippreise angewiesen, die Profitabilität bei starker Nachfrage erhalten.

- Wenn der Markt schwächer wird und die Preise fallen, könnte die Marge des Unternehmens schrumpfen und die finanzielle Lage verschlechtern.

Burrys Plan
Michael Burry hat bereits seine Absicht geäußert, gegen NVIDIA-Aktien zu wetten. Er hält das Unternehmen für zu anfällig gegenüber einem möglichen „Scheitern“ der KI-Blase und ist bereit, dies in seinen Investitionsstrategien zu nutzen.

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