Die USA sind besorgt über die mögliche Sicherheitsbedrohung durch Investitionen von Tencent in Epic und Riot.

Die USA sind besorgt über die mögliche Sicherheitsbedrohung durch Investitionen von Tencent in Epic und Riot.

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Die Investitionsfrage von Tencent in amerikanische und finnische Spielefirmen wird im Kontext des Trump-Besuchs in China diskutiert

Bevor Donald Trump China besucht, um sich mit Xi Jinping zu treffen, führen die Weiße Haus-Verhandlungen darüber, ob die Investitionen des chinesischen Riesen Tencent in beliebte US- und finnische Spielestudios eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen könnten. Diese Information lieferte die Quelle *Financial Times*.

UnternehmenHerkunftslandProduktAnteil von Tencent
Epic GamesNorth Carolina (USA)Fortnite28 %
Riot GamesLos Angeles (USA)League of LegendsVollbesitz
SupercellHelsinki (Finnland)Clash of ClansVollbesitz

Kontrolle durch CFIUS

Die Investitionen von Tencent in amerikanische Spielefirmen stehen unter ständiger Beobachtung des US-Außenschiedskomitees für ausländische Investitionen (CFIUS). Seit Beginn der ersten Trump-Administration hat das Komitee potenzielle Risiken geprüft, die damit verbunden sind, dass Tencent über Epic und Riot Zugang zu Daten von Millionen Amerikanern erhält. Der Erwerb der finnischen Studio Supercell zog ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich wegen seiner großen Nutzerbasis in den USA.

Chris McGarry, ehemaliger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats bei Biden, betont: „Diese Plattformen können eine wichtige Quelle für die Sammlung von Geheimdienstinformationen sein“. Peter Harrell, eingeladener Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Georgetown University und ehemaliger White-House-Beamter im Bereich nationale Sicherheit, fügte hinzu: „Das größte Problem ist die Vertraulichkeit und Datensicherheit“.

Unstimmigkeiten innerhalb des CFIUS

Während der Biden-Administration herrschte keine einheitliche Meinung. Einige Komiteemitglieder glaubten, dass Risiken durch Vereinbarungen gemildert werden könnten, während andere der Ansicht waren, dass die Investitionen aufgrund der Datenmengen (finanzielle Informationen, persönliche Daten, Chatprotokolle) eine ernsthafte Bedrohung darstellen.

McGarry, derzeit im Council on Foreign Relations (CFR) tätig, warnt: „Die Genehmigung von Investitionen – selbst mit vereinbarten Abschwächungsmaßnahmen – könnte ein falsches Signal senden, dass die Beteiligungen chinesischer Militärunternehmen keine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen“.

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