Die USA planen, chinesische Mobilfunkmodule zu verbieten, was Smartphones stark schädigen würde

Die USA planen, chinesische Mobilfunkmodule zu verbieten, was Smartphones stark schädigen würde

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Kurz zur Situation

Die Federal Communications Commission (FCC) hat in den letzten Monaten die Kontrolle über chinesische Technologiefirmen verstärkt: Sie verbot den Verkauf von Drohnen und Internet-Routern aus der PRD sowie begann, chinesische Labore vom Prozess der Zertifizierung von Unterhaltungselektronik auszuschließen. Derzeit werden 75 % des Testings von rund 40 000 Geräten pro Jahr genau in China durchgeführt.

Wer steckt dahinter?

Der FCC-Vorsitzende Brendan Carr führt diese Maßnahmen parallel zur Vorbereitung eines Besuchs des US-Präsidenten Donald Trump und des chinesischen Leiters Xi Jinping in Peking durch. Obwohl das Weiße Haus offiziell einen vorsichtigen Ansatz gegenüber China nach dem Handelsstillstand in Südkorea verteidigt, setzt Carr weiterhin „hart“ auf die Regulierung des Technologiesektors.

- Trump hat keine strengen Exportbeschränkungen eingeführt und die Pläne für Sanktionen gegen chinesische Spionage (Operation Salt Typhoon) ausgesetzt.
- Die FCC bleibt unabhängig von diesen Entscheidungen: Trump schätzt Carrs entschlossenen Ansatz zur Regulierung der Rundfunkbranche und seine Kritik an „Fake-News-Medien“.

Wie Lisa Tobin, Expertin bei CNAS (ehemals im NSC tätig), betont, steht die FCC außerhalb des Einflussbereichs des Präsidenten in Fragen der technologischen Sicherheit, was Carr Freiheiten gibt.

Probleme mit chinesischen Laboren

Die FCC weist das Risiko hervor, sensible Technologien in feindliche Länder zu schicken: Produktfälschung, Diebstahl von IP und Lieferkettenunterbrechungen sind möglich. Im Rahmen der Initiative „unzuverlässige Labore“ stellte Carr fest, dass Huawei ein Testlabor leitete, das die Anwesenheit eigener Ausrüstung in zertifizierten Geräten kontrollierte.

Mögliche Verbot von Mobilfunkmodulen

Derzeit wird diskutiert, chinesische Mobilfunkmodule (Quectel, Fibocom, China Mobile, Sunsea, MeiG) in die Liste der verbotenen Waren aufzunehmen. Diese Module dominieren über 70 % des weltweiten Marktes und werden regelmäßig mit Software aktualisiert, wodurch potenzielle Spionagekanäle entstehen. Der ehemalige britische Diplomat Charles Parton warnte: „Wenn Sie die Abhängigkeit von seltenen Erden als ernstes Problem ansehen, warten Sie, bis Sie von Mobilfunkmodulen abhängig sind – das ist viel schlimmer.“

Historischer Kontext

Im Jahr 2019 und 2021 erweiterte der Kongress die Befugnisse der FCC: Die Kommission muss nun eine Liste von Waren erstellen, die eine Sicherheitsbedrohung darstellen, und deren Zertifizierung verbieten. Laut Zanzi Nakazava, Leiterin des Büros für öffentliche Sicherheit bei der FCC, hat Carr „Raketenbrennstoff“ in diesen Prozess eingespritzt.

Reaktion Chinas

Die chinesische Botschaft in Washington gab ein entschlossenes Protest gegen das Drohnen- und Routerverbot bekannt. Die USA seien ihrer Meinung nach gut über die Position Pekings informiert und würden bereit sein, den Dialog zu führen.

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