Die südkoreanische Regierung plant, einen möglichen Streik der Samsung-Mitarbeiter zu verhindern

Die südkoreanische Regierung plant, einen möglichen Streik der Samsung-Mitarbeiter zu verhindern

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Südkorea bereitet „Notarbitrage“ vor einem möglichen Streik bei Samsung vor

Die Behörden des Landes haben angekündigt, alle verfügbaren Mittel – von Verhandlungen bis hin zur Notarbitrage – einzusetzen, um einen möglichen Arbeitsstreik der Mitarbeiter von Samsung Electronics zu verhindern und potenzielle Schäden auf ein Minimum zu reduzieren. Das Nachrichtenagentur Reuters zitiert eine Erklärung des Premierministers Kim Min-sok.

Was geplant ist
Schritt Beschreibung
Verhandlungen Am Montag wird die Diskussion mit Vertretern der Gewerkschaften unter Beteiligung eines staatlichen Vermittlers wieder aufgenommen.
Notarbitrage‑Entscheidung Das Arbeits- und Beschäftigungsministerium kann ein Urteil fällen, das die Durchführung von Massenaktionen für 30 Tage untersagt. In diesem Zeitraum wird eine Arbitrage über den Streit zwischen dem Unternehmen und den Gewerkschaften durchgeführt.

Warum es wichtig ist
- Wirtschaftliche Bedeutung von Samsung

- Das Unternehmen hält fast 25 % des Exports Südkoreas und 26 % des Aktienmarktes des Landes.

- Im Unternehmen sind mehr als 120 000 Mitarbeiter beschäftigt, in der Lieferkette etwa 1 700 Firmen.

- Potenzielle Verluste

- Der Premierminister schätzte direkte Verluste bei einer einstägigen Produktionsstilllegung von Halbleitern auf bis zu 1 Billion Won (≈ 667 Million USD).

- Bei einer vollständigen Stilllegung der Linie könnten Ausfallzeiten mehrere Monate betragen, und die wirtschaftlichen Schäden könnten bis zu 100 Billionen Won erreichen.

Reaktion des Gewerkschaftsverbands
Der Verband erklärte, er werde keine Kompromisse akzeptieren, wenn diese für die Arbeitnehmer nachteilig sind. Er betont seine Bereitschaft, den Kampf fortzusetzen, solange die Bedingungen ungerecht bleiben.

Ergebnis
Die südkoreanischen Behörden betrachten die Notarbitrage als letzten „Notfall“-Schritt, um Samsung vor einem Streik zu bewahren und die Wirtschaft des Landes zu schützen. In den kommenden Tagen wird erwartet, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, um eine Lösung zu finden, die beiden Seiten gerecht wird.

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