Die Preise für Laptops und PCs sind aufgrund der Einführung von künstlicher Intelligenz um mehr als zehn Prozent gestiegen
Die Hersteller von Speicher (DRAM und NAND) liefern derzeit den Großteil ihrer Chips an Kunden der KI-Branche, während PC-Hersteller gezwungen sind, Wege zu finden, um mit dem Mangel dieser Komponenten umzugehen. In den letzten zwölf Monaten sind die Preise für Speicher mehr als vierfach gestiegen.
Die britische Analystenfirma Context zeigte, dass sich die durchschnittlichen Kosten von Laptops in den ersten sechs Wochen des zweiten Quartals im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 % erhöht haben, während der Preisanstieg bei Desktop-PCs 10,5 % betrug. Der Umsatz aus dem Verkauf mobiler PCs stieg um 12 %, jedoch sank die Anzahl verkaufter Laptops um 3 %; der Verkauf von Desktops ging um 7 % zurück und der daraus resultierende Umsatz stieg lediglich um 2 %.
Die Verbraucher haben im ersten Quartal aktiv eingekauft, um einen weiteren Preisanstieg zu vermeiden, der laut Prognosen bis zum Jahresende weitergehen soll. Als Reaktion darauf verlagern Speicherhersteller ihre Kapazitäten auf profitablere Chips, während PC-Anbieter versuchen, die Lieferkette möglichst effizient zu nutzen und sich auf den Premium-Segment zu konzentrieren.
- Lenovo berichtet über eine Marge-Steigerung.
- Dell „hat viel Zeit damit verbracht, Lieferprobleme zu lösen“.
- HP ändert die Gerätekonfiguration, ersetzt teure Komponenten durch günstigere Varianten und passt die Preise an.
Analysten prognostizieren, dass bis zum Jahr 2026 Laptops unter 500 $ verschwinden könnten. In Europa ist das Modell MacBook Neo zur drittgrößten Verkaufsmenge unter Apple‑Laptops geworden und hat die Popularität des MacBook Air erreicht (Context).
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