Die NASA hat private Investoren durch die Ablehnung der Schaffung kommerzieller Orbitalstationen verärgert und damit milliardenschwere Investitionen in Gefahr gebracht
NASA ändert seine Pläne: Von „Übergang“ zu „Erstellung“ einer kostengünstigen Kernstation
Was passiert
SchlüsseldatenWie Unternehmen reagierenBei der Veranstaltung *Ignition* (24 März) kündigte NASA an, dass sie in den kommenden Jahren nicht von der ISS auf kommerzielle Weltraumstationen umsteigen will. 24 März Hersteller von Modulen sind stark verärgert über das Angebot. Die Agentur schlug vor, ein „Kern“-Modul einer kostengünstigen Station (Antrieb, Docking, Lebenserhaltung) zu entwickeln und den Betrieb größtenteils selbst durchzuführen. 24 März Ablehnung der Teilnahme am Projekt; Protest gegen die Planänderung Am Samstag bei den Anhörungen des Raumfahrtkomitees des Repräsentantenhauses (25 März) äußerte sich Präsident der Commercial Astronautics Federation, Dave Kavos, mit Protest. 25 März Öffentliches Trennen von NASA‑Aussagen über die langsame Marktentwicklung
Was genau hat NASA vorgeschlagen
- Einen Kern der Station erstellen: Antrieb, Docking, Lebenserhaltungssysteme und minimalen Wohnraum.
- Den innerhalb eines Jahres an die ISS anschließen.
- Nach Integration – die Station mit kommerziellen Modulen erweitern, aber den Flugbetrieb größtenteils bei NASA belassen.
> „Gestern hat NASA angekündigt, dass sie eine weitere wesentliche Änderung in Erwägung zieht… Das hat Besorgnis und Verwirrung bei Unternehmen ausgelöst“, sagte Kavos.
Warum das Ärger auslöst
1. Milliarden von Dollar wurden bereits in die Entwicklung kommerzieller Module investiert.
2. NASA behauptete, der „kommerziellen Flugmarkt entwickle sich langsam“ – was durch neue Investitionen und Buchungen widerlegt wird (Starlab Space hat alle Nutzlastplätze vollständig belegt).
3. Der Plan, einen Kern mit Budgetmitteln zu erstellen, widerspricht der ursprünglichen Strategie des Übergangs zu kommerziellen Stationen.
> „Der kommerzielle Markt existiert bereits. Wir schaffen ihn“, betonte Kavos und lehnte die Gründe NASA für Änderungen ab.
Was als Nächstes kommt
- NASA hat noch keine endgültige Entscheidung über den Schicksal der kommerziellen Stationen getroffen.
- Am 25 März veröffentlichte die Agentur eine Anfrage nach Informationen (RFI) zum Basismodul. Antworten werden bis zum 8. April erwartet, und die endgültige Entscheidung soll im Juli erfolgen.
- Das Hauptziel bleibt gleich: den Betrieb der ISS bis 2030 abzuschließen mit minimalen Ausgaben und Risiken für das Budget.
Ausblick der Unternehmen
Unternehmen, die bereits mehr als eine Milliarde Dollar in Projekte kommerzieller Stationen investiert haben, beabsichtigen, NASA davon zu überzeugen, die Planänderung zurückzuziehen. Sie planen weiter an vollständig kommerziellen Orbitalobjekten zu arbeiten, ohne sich auf budgetäre Kernmodule und den Betrieb der Agentur zu verlassen.
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