Die Nachfrage nach AMD-Chips hat ihre Lieferungen übertroffen, daher wendet sich das Unternehmen an Samsung Electronics um Hilfe.
Kurzfassung der Nachrichten zur Zusammenarbeit zwischen AMD und Samsung
Schlüsselereignisse
Probleme mit der Lieferung von Serverprozessoren
Die Geschäftsführerin von AMD, Lisa Su, erklärte, dass die Nachfrage nach ihren EPYC-Servern die verfügbaren Lieferkapazitäten übersteigt. Sie ist zuversichtlich, dass sie in naher Zukunft die Produktionsmenge erheblich steigern kann.
Mögliche Lösung – 2‑nm-Chips von Samsung
Im April letzten Jahres besuchte Lisa Su Taiwan und sah bei TSMC ein Silizium-Board mit 2‑nm-Kristallen, das für zukünftige EPYC‑6 (Venice, Zen 6) vorgesehen ist. Südkoreanische Medien berichten jedoch, dass AMD bereits Verhandlungen mit Samsung Electronics über die Herstellung eigener 2‑nm-Chips führt.
Warum Samsung – eine logische Wahl
TSMC kann derzeit nicht alle Kunden befriedigen, und bei AMD taucht ein alternativer Lieferant auf. Selbst wenn ein Vertrag zustande kommt, wird Samsung nicht sofort die benötigte Menge liefern können, aber ein vorausgeplantes Partnerschaftsmodell erhöht die Flexibilität und Skalierbarkeit der AMD-Produktion.
TSMC‑Pläne
Das Unternehmen hat bereits alle verfügbaren Kapazitäten für die 2‑nm-Technologie verteilt und plant, sich bis 2028 und darüber hinaus auf fortschrittlichere Prozessoren zu konzentrieren.
Vorteile für Samsung
Neben Tesla, das Chips bis 2033 nutzen wird, wird AMD ein weiterer großer Kunde sein. Die Produktion erfolgt in Texas, was AMD von Wartezeiten bei Lieferungen aus Südkorea befreit.
Somit betrachtet AMD die Zusammenarbeit mit Samsung als strategischen Schritt zur Überwindung der Beschränkungen von TSMC und zur Steigerung der Produktionsvolumina für 2‑nm-Serverprozessoren.
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