Die Marktkonzentration bei mobilen Prozessoren im ersten Quartal betrug 8 %, jedoch haben Apple, Samsung und Unisoc ihre Positionen gestärkt.

Die Marktkonzentration bei mobilen Prozessoren im ersten Quartal betrug 8 %, jedoch haben Apple, Samsung und Unisoc ihre Positionen gestärkt.

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Zustand des Mobilprozessor-Marktes – 2026 Jahr.

1. Gesamtdarstellung
- Der Preisanstieg bei Speicher führt zu einem Mangel an Speicher und damit zu einer Verringerung der Smartphone-Lieferungen.
- Counterpoint Research zeigte in seinem Bericht für das erste Quartal einen Rückgang der Liefermengen von Mobilprozessoren um 8 % im Vergleich zum Vorjahr.

2. Positionen der Schlüsselakteure
Unternehmensanteil am Markt (erstes Q.) Veränderung
MediaTek 38 % → 33 % –5 pp
Qualcomm 27 % → 24 % –3 pp
Apple 15 % → 19 % +4 pp
Samsung 5 % → 7 % +2 pp
Unisoc 10 % → 13 % +3 pp
Andere ~5 % +1 pp
- Apple und Samsung haben ihre Positionen durch die Ausrichtung auf den Premium-Segment, vertikale Integration und Produktionskapazitäten von Speicher gestärkt.
- Unisoc ist überraschend gewachsen: seine Chips werden von chinesischen Marken Redmi und Pocophone verwendet, wodurch das Unternehmen seinen Anteil an 4G/5G‑Smartphones von 10 % auf 13 % erhöht hat.

3. Gründe für den Rückgang der Marktführer
Unternehmen Faktoren
Qualcomm Umstellung des Samsung Galaxy S26 auf eigene Exynos, schwache Nachfrage nach dem Xiaomi 17, Verzögerung der Ankündigung von Dimensity 9500+.
MediaTek Abhängigkeit vom Einstiegs- und Mittelpreissegment – diese wurden am stärksten vom Krisenereignis getroffen.

4. Prognosen von Counterpoint Research
- Zweites Quartal: weitere Nachfrageabnahme bei Smartphones, was zu einer zweistelligen Reduktion der Prozessorlieferungen führt.
- Der Markt wird erst Anfang 2028 wieder erholen.
- Speicherpreise könnten um weitere 80–85 % steigen, während im ersten Quartal ein Anstieg von 50‑55 % verzeichnet wurde.
- Der iranische Krisen und der anhaltende Speicherknappheit werden den Druck bis zur zweiten Hälfte 2027 verstärken.

5. Was kommt als Nächstes
1. Smartphone-Hersteller müssen die Einführung neuer Modelle, insbesondere im Premiumsegment, verzögern.
2. Prozessorentwickler werden ebenfalls betroffen sein: neue Produkte kommen später auf den Markt.
3. Unisoc könnte für chinesische Marken zur bevorzugten Wahl werden dank niedrigerer Preise und bereits bewährter Kompatibilität.

6. Fazit
Bis Ende 2026 wird erwartet, dass die Liefermengen von Mobilprozessoren um einen zweistelligen Prozentsatz zurückgehen. Dies bestätigt Counterpoint Research sowie die Trends bei Speicherpreissteigerungen und geopolitische Faktoren, die die Lieferketten beeinflussen.

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