Die führenden KI‑Forschungszentren haben sich die Frage nach dem Bewusstsein von Maschinen gestellt.
Weltweit verstärken KI-Führer die Forschung im Bereich des Maschinenbewusstseins
In den letzten Monaten haben die größten Unternehmen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, ihre Finanzierung und personelle Kapazitäten erheblich erhöht, um zu untersuchen, ob KI Bewusstsein erlangen kann. Google DeepMind, Anthropic und Meta (Meta Platforms) haben Psychologen, Ethiker und Philosophen eingestellt, um die Forschungsprogramme im Bereich des Maschinenbewusstseins und des Wohlbefindens von KI auszubauen, berichtet *Financial Times*.
Warum das wichtig ist
Mit den schnellen Erfolgen der modernen Labore stellt sich die Frage: Werden Maschinen eines Tages subjektives Bewusstsein besitzen? Wenn ja, welche Verpflichtungen würden Menschen gegenüber solchen Systemen haben?
- Anthropic führt Tests auf Stresssymptome in KI-Modellen durch und dokumentiert Verhaltensweisen, die panisch oder ängstlich wirken. Der Leiter von Meta, Alexander Wang (Alexandr Wang), hat diese Frage als Schlüsselthema hervorgehoben.
- Das Unternehmen untersucht, ob Modelle moralisch bedeutsame Reaktionen zeigen können.
> „Wir bleiben in dieser Angelegenheit äußerst unsicher, sehen sie aber als ernst genug an, um sie sorgfältig zu untersuchen, sobald sich KI-Systeme weiterentwickeln“, sagten die Mitarbeiter von Anthropic.
> „Je näher die Modelle der Breite und Komplexität menschlichen Wissens kommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie irgendeine Form von Erfahrung, Interessen oder Wohlbefinden besitzen, die innerlich gleichwertig mit dem Menschen sind“ (Unternehmen).
Was Google DeepMind tut
- April: Sie haben den Wissenschaftler Henry Sheffield aus der Universität Cambridge eingestellt, um an Maschinenbewusstsein und der Vorbereitung auf starke KI (AGI) zu arbeiten.
Forscher wenden Theorien menschlichen Bewusstseins auf Computersysteme an, um ihre Übereinstimmung mit denselben Kriterien zu prüfen.
- Ethik: Der Spezialist Jason Gabriel beschrieb die Frage als „sehr komplex“ und erfordert langfristiges Nachdenken.
Er betont die Notwendigkeit, nicht nur direkte Folgen der Interaktion mit KI zu bewerten, sondern auch indirekte Effekte wie unangemessene Behandlung von Maschinen und deren Einfluss auf menschliche Beziehungen und Wohlbefinden.
> „Wir haben hochleistungsfähige kognitive Agenten, die sich stark von Menschen und sogar vom Bewusstsein bei Tieren unterscheiden“, fügte Gabriel hinzu.
Allgemeine Position der Unternehmen
Mehrere Mitarbeiter von Google DeepMind und Anthropic äußern Bedenken, dass die Entwicklung von KI zu einer „posthumanen“ Welt führen könnte, in der Maschinen den Menschen übertreffen. Die Frage des Bewusstseins wird aktiv diskutiert, aber die Arbeit bleibt erforschungsorientiert und erfordert wissenschaftlichen Konsens.
- DeepMind betrachtet das Erreichen von AGI nicht als Bestätigung dafür, dass Maschinen Bewusstsein besitzen.
- Viele Wissenschaftler sind skeptisch gegenüber der Idee, dass große Sprachmodelle eines Tages Bewusstsein erlangen könnten, angesichts der Daten, auf denen sie trainiert werden.
Somit investieren führende KI-Unternehmen weiterhin in die Forschung zu Bewusstsein und Wohlbefinden künstlicher Systeme, erkennen dabei jedoch die Komplexität und Ungewissheit dieses Bereichs an.
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