Die französischen Behörden beschuldigten Elon Musk, den Preis von X und xAI überhöht zu haben, indem sie Deepfakes mit expliziten Bildern verwendet hätten.

Die französischen Behörden beschuldigten Elon Musk, den Preis von X und xAI überhöht zu haben, indem sie Deepfakes mit expliziten Bildern verwendet hätten.

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Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Materialien an die USA übermittelt, in denen mögliche Aktienmanipulationen von X und xAI untersucht werden.

*Kurz zum Kern:*

Zu Beginn des Jahres 2025 startete die französische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen das soziale Netzwerk X. Der Fokus lag auf Empfehlungsalgorithmen und der Entstehung von Deepfakes, die vom Chat‑Bot Grok erzeugt wurden. Die gesammelten Beweise wurden an die Securities and Exchange Commission (SEC) sowie an das Department of Justice (DOJ) in den USA geschickt. Die Staatsanwälte vermuten, dass der Skandal um die Deepfakes, ein starker Anstieg der Downloads von Grok und die Beiträge von Elon Musk genutzt wurden, um den Wert von X und xAI künstlich zu erhöhen – bevor die neue Struktur im Juni 2026 einen Börsengang plant.

Was ist passiert?
Phase | Aktion | Kernaussage

Ermittlung X | Beginn Anfang 2025 | Fokus auf algorithmische Voreingenommenheit und Deepfakes von Grok, inklusive sexualisierter Bilder Minderjähriger
Musk‑Beiträge | Höhepunkt des Skandals | Musk veröffentlichte Emojis, die Begeisterung für „Entblößungen“ ausdrückten, und teilte ein Bild des Chatbots in Bikini. Er verfasste rund 20 Posts über Groks Führungsposition bei App-Downloads
Downloadwachstum | 1–19. Januar 2026 | Laut Sensor Tower stieg die durchschnittliche Tageszahl um 72 % im Vergleich zu Dezember 2025, und die App erreichte den Top‑10 der kostenlosen Dienste im Apple App Store
Aktienmanipulation | Vorheriger Fall Musk (2018) | Im August 2018 stieg der Tesla-Preis über 6 % nach Ankündigung eines möglichen Börsenrückzugs und Aktienrückkaufes. Musk und das Unternehmen zahlten 40 Mio. USD, um die Untersuchung abzuschließen
Aktuelle Verhandlungen | Übernahme von Twitter (2022) | Axios berichtet, dass Musk den Kauf von X-Aktien vor dem öffentlichen Angebot nicht rechtzeitig offengelegt hat, wodurch er sie zu künstlich niedrigen Preisen erwerben konnte. Das Problem soll bis zum IPO geklärt werden

Warum ist das wichtig?
1. Potenzieller Einfluss auf den Börsengang – ein wachsender Nutzerstamm und Aufmerksamkeit für Grok könnten die Bewertung von X und xAI vor dem öffentlichen Markt steigern.
2. Ethische Risiken – Massenproduktion von Deepfakes, einschließlich Bildern Minderjähriger, gefährdet den Ruf des Unternehmens und wirft Fragen zur Einhaltung von Datenschutzgesetzen auf.
3. Historie der Manipulationen – frühere Fälle von Musk mit Tesla- und Twitter-Aktien zeigen ein Muster, das sich wiederholen könnte.

Wie reagieren die Regulierer?
* Die SEC und das DOJ haben Materialien von der französischen Staatsanwaltschaft erhalten und prüfen sie im Kontext möglicher Verstöße gegen Wertpapiergesetze.
* Französische Staatsanwälte betonen, dass offene Daten darauf hindeuten, dass der Skandal bewusst genutzt wurde, um die Bewertung des Unternehmens künstlich zu erhöhen.

Ergebnis
Der Deepfake‑Skandal von Grok, das starke Downloadwachstum und die provokativen Beiträge von Elon Musk könnten mit einem Versuch zusammenhängen, den Wert von X und xAI vor dem IPO zu steigern. Die französischen Behörden haben bereits Beweise an amerikanische Regulierer übermittelt, und Musks Geschichte der Aktienmanipulationen sorgt für Besorgnis hinsichtlich möglicher Wiederholungen solcher Handlungen.

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