Die FCC-Regulierungsbehörde kritisierte Amazon: Zuerst sollen eigene Satelliten eingesetzt werden, danach soll man sich über SpaceX beschweren.

Die FCC-Regulierungsbehörde kritisierte Amazon: Zuerst sollen eigene Satelliten eingesetzt werden, danach soll man sich über SpaceX beschweren.

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Kurz zum Konflikt zwischen Amazon und SpaceX

- Kern des Streits:

- Amazon hat sich gegen den Plan von SpaceX zur Schaffung eines „Datencentrums im Weltraum“ (Netzwerk aus bis zu 1 Million Satelliten) ausgesprochen.

- Die FCC, angeführt von Brendan Carr, reagierte scharf auf Amazons Kritik und bezeichnete sie als Versuch, die Einführung der Konstellation zu verlangsamen.

- Wichtige Aussagen von Amazon:

- In einer Erklärung der vergangenen Woche bat das Unternehmen die FCC, den Antrag von SpaceX abzulehnen.

- Amazon beschrieb das Projekt als „ambitioniertes Ziel, kein konkreter Plan“ und hob fehlende Details zur Umsetzung hervor.

- Das Unternehmen betonte, dass es nicht über genügend 1 000 Satelliten verfüge, um das nächste Deployment-Milestone zu erreichen, und forderte den Regulierer auf, keine Zeit mit Klagen gegen verkaufstätige Firmen zu verschwenden.

- Position der FCC:

- Brendan Carr schrieb in einem X‑Tweet, dass Amazon sich „auf das konzentrieren sollte, was ihr wirklich fehlt“, anstatt die Entwicklung von Weltraumnetzen zu blockieren.

- Historie der Interaktion mit der FCC:

- Ende Januar reichte Amazon einen Antrag ein, den Frist bis Juli 2028 für die Erfüllung der Verpflichtung zur Inbetriebnahme von ca. 1 600 Internet‑Satelliten bis Juli 2026 zu verlängern.

- Gründe für die Verzögerung: Mangel an Raketen und Produktionsausfälle, die außerhalb des Unternehmens liegen.

- Die FCC hatte zuvor ähnliche Aufschübe gewährt. Im vergangenen Monat genehmigte die Kommission einen separaten Antrag von Amazon zur Inbetriebnahme von 4 500 Satelliten – fast doppelt so groß wie die ursprüngliche Konstellation.

- Status von Starlink:

- Auf der Umlaufbahn befinden sich bereits ca. 9 000 Satelliten, und das Unternehmen hat die Genehmigung erhalten, weitere 7 500 Geräte zu starten.

Somit verschärft sich der Konflikt zwischen Amazon und SpaceX aufgrund unterschiedlicher Ansichten über die Größenordnung und Realisierbarkeit des Plans zur Schaffung eines Cloud‑Datencentrums im Weltraum. Die FCC stellt die Frage, wie gerechtfertigt Amazons Kritik ist und welchen Einfluss sie auf den Gesamtfortschritt bei der Bereitstellung von Satelliten­netzen hat.

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