Der Vorstandsvorsitzende von SK Hynix erläuterte mögliche Termine für das Ende der Speicherknappheit.
Kurz zur Situation mit Speicher und KI
- Der Speicherknappheit wächst – durch die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) gibt es einen starken Mangel an allen Arten von Speicher, was fast alle Segmente der Elektronik betrifft.
- Prognose bis 2030 Jahr – Der Vorstandsvorsitzende von SK hynix, Chey Tae‑won, meint, dass der Engpass noch mehrere Jahre bestehen wird, bis zum Ende des Jahrzehnts.
Warum der Chef von SK hynix gute Gründe hat
1. Führender Hersteller – SK hynix ist nach Samsung Electronics der zweitgrößte Speicherproduzent und dominiert das HBM (High‑Bandwidth Memory)-Segment dank enger Beziehungen zu Nvidia.
2. Neue Projekte – Die Nikkei Asian Review berichtet, dass Chey Tae‑won zur GTC 2026 in Kalifornien eingeladen wurde, wo Nvidia die neue KI-Plattform Vera Rubin ankündigte. Chey betont, dass die Branche noch 4–5 Jahre benötigen wird, um die Nachfrage zu decken.
Strategie zur Produktionsausweitung
- Im Inland bleiben – im Gegensatz zu TSMC plant SK hynix derzeit keine Ausweitung der Produktion außerhalb Südkoreas.
- Ressourcenproblem – Beim Bau ausländischer Fabriken ist die größte Hürde der Zugang zu Wasser und Energie; staatliche Subventionen lösen das Problem hier nicht.
- Fokus auf Preisstabilität – Die begrenzten Möglichkeiten, die Speicherproduktion zu erhöhen, zwingen die Unternehmen zunächst, nach Preiskonsistenz zu streben.
Einfluss externer Faktoren
- Ereignisse im Nahen Osten – Militärkonflikte erschweren den Zugang zu Energiequellen und beeinflussen die Preise. SK hynix muss alternative Energiequellen finden, um die Produktion aufrechtzuerhalten.
- Möglichkeit des Eintritts in den US-Markt – Trotz geopolitischer Risiken prüft das Unternehmen die Ausgabe von Depoturkunden (ADR) in den USA, um Zugang zu großen Kapitalmärkten zu erhalten und Wachstum zu beschleunigen.
Ergebnis
Die Nachfrage nach KI-Chips, die sich um 10 000‑fach erhöht hat, belastet die Speicherlieferungen stark. SK hynix sieht einen langfristigen Engpass bis 2030, ist aber noch nicht bereit für eine groß angelegte internationale Expansion wegen Ressourcenbeschränkungen. Dennoch sucht das Unternehmen Wege, seine finanzielle Position zu stärken und die Produktionsstabilität in Zeiten globaler Turbulenzen aufrechtzuerhalten.
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