Der Vorstand von Voyager Technologies verspricht, dass die Menschen in den nächsten zehn Jahren auf dem Mond leben und arbeiten werden.

Der Vorstand von Voyager Technologies verspricht, dass die Menschen in den nächsten zehn Jahren auf dem Mond leben und arbeiten werden.

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Mondkolonisation: Blick eines Startups – Voyager Technologies

Nicht nur Elon Musk träumt von der Erschließung des Mondes und Mars. Der Geschäftsführer des Luft- und Raumfahrt‑Startups Voyager Technologies, Dylan Taylor, sieht am Ende dieses Jahrzehnts den Beginn einer aktiven menschlichen Präsenz auf der Mondoberfläche und zu Beginn des nächsten die vollständigen dauerhaften Siedlungen mit Arbeitsstätten.

> *„Ursprünglich wird die Basis ein etwas aufgeblasener, bewohnbarer Raum mit unterstützenden Lebensunterhaltungssystemen sein. Später, in den 2030er Jahren, könnt ihr auf dem Balkon eures Hauses in New York sitzen und das Licht auf der Mondoberfläche beobachten, weil dort Menschen leben und arbeiten werden“,* sagt Taylor (Quelle: CNBC).

Wie es aussieht
1. Anfangsstadium – kompakte, leicht transportierbare Struktur, die Leben bei minimalen Ressourcen unterstützt.

2. Entwicklung in den 2030er Jahren – Ausbau der Infrastruktur zu „Häusern“ mit der Möglichkeit, Mondaktivitäten von jedem Punkt auf der Erde aus zu beobachten.

Was die Konkurrenz tut
- Elon Musk plant, innerhalb weniger als zehn Jahre eine autonome Stadt auf dem Mond zu bauen.

- Blue Origin, gegründet von Jeff Bezos, kündigte im Januar dieses Jahres den Ausstieg aus dem Suborbitalktourismus an und richtete Ressourcen auf eine langfristige Mondbasis um.

> *„Im Weltraum war es noch nie so heiß“,* bemerkte Taylor und betonte die wachsende Konkurrenz um Finanzierung in diesem Bereich.

Finanzieller Kontext
- Voyager Technologies ging im Juni des vergangenen Jahres an die Börse.

- Das Schlüsselprojekt des Unternehmens – Starlab, soll die Internationale Raumstation (ISS) ersetzen, deren Betrieb 2030 endet.

- Im letzten Jahr wurden über 45 Mrd. USD in den Start von Telekommunikationssatelliten auf die Umlaufbahn investiert; bis Ende 2024 betrug dieser Betrag etwa 25 Mrd. USD.

Technische Herausforderungen
Taylor betont, dass Rechenzentren bereits innerhalb von fünf Jahren funktionsfähig sein könnten. Kritisch bleibt jedoch das Problem der Wärmeabfuhr im Weltraum – einer der Hauptbarrieren für den langfristigen Betrieb von Mondsiedlungen.

Somit sieht Voyager Technologies sich als einen der Pioniere bei der Schaffung von „Häusern“ auf dem Mond, die nicht nur für Astronauten, sondern auch für gewöhnliche Menschen zugänglich sein werden, die das Mondlicht von der Erde aus beobachten. Der Wettbewerb mit Giganten wie SpaceX und Blue Origin macht diese Aufgabe noch relevanter und interessanter.

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