Der Verkauf der PS‑5 ist fast halbiert worden, und Sony weist die Speicherknappheit als Grund an.
Kurz zur Situation mit der PlayStation 5
- Speicherproblem
Im sechsten Lebensjahr der PS‑5 sah sich Sony mit einem Mangel an Speicher für Chips konfrontiert, was zu höheren Preisen für die Konsolen führte (in den USA stiegen die Preise um etwa 100 $).
- Verkäufe im letzten Quartal
Im vergangenen Geschäftsjahr sank der Verkauf der PS‑5 um 46 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres – insgesamt nur 1,5 Mio. Stück.
- Pläne für das Jahr 2026
In einer offiziellen Stellungnahme heißt es bei Sony: „Wir werden die Verkaufsvolumina der PS‑5 im Geschäftsjahr 2026 (beginnend am 1. April) unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Speicher zu vernünftigen Preisen planen.“ Gleichzeitig erwartet das Unternehmen, dass die Produktionsmarge auf dem Niveau des Jahres 2025 bleibt.
- Gesamtverkaufsmenge
Von der Markteinführung im Oktober 2020 bis zum 31. März 2026 wurden 93,7 Mio. PS‑5 verkauft. Zum Vergleich:
- PS4 – 117,2 Mio. Einheiten über die gesamte Lebensdauer;
- PS3 – 87,4 Mio. Einheiten.
- Finanzielle Ergebnisse von Sony Gaming
- Der Umsatz stieg von 29,8 Mrd. $ auf 29,9 Mrd. $ (Wachstum nahezu unverändert).
- Der operative Gewinn wuchs um 12 % – nun 2,95 Mio. $ – hauptsächlich durch höhere Einnahmen aus dem PlayStation Network.
- Prognosen für das laufende Jahr
Sony erwartet einen Umsatzrückgang im Gaming-Segment von 6 % auf 28 Mrd. $, aber ein Gewinnwachstum von 30 %, da Verluste aus niedrigen Verkäufen von Destiny 2 nicht mehr berücksichtigt werden.
- Strategie bei Speicherknappheit
Das Unternehmen beabsichtigt nicht, Speicher „zum beliebigsten Preis“ zu beschaffen, sondern einen vernünftigen Ansatz zu verfolgen: Sollte der Mangel anhalten, könnte die Produktionsmenge der PS‑5 reduziert werden. Im Februar kündigte Sony an, dass bereits genügend Speicherbestände vorhanden sind, um die benötigte Menge an Konsolen für die Herbstsaison 2026 herzustellen.
- Weitere Segmente
Im vergangenen Geschäftsjahr stiegen die Gewinne aus Film und Chips, während sie im Musikbereich zurückgingen. Der Gesamtoperative Gewinn des Unternehmens für das Jahr wuchs um 13,4 % auf 9,3 Mio. $, was unter den Marktvorhersagen lag.
Ergebnis:
Sony steht vor der Herausforderung eines Speicherknappheit, die Preise erhöht und PS‑5-Verkäufe senkt. Das Unternehmen plant, die Produktion von Konsolen entsprechend der Verfügbarkeit von Komponenten zu steuern und dabei die Rentabilität des Gaming-Geschäfts trotz erwarteter Umsatzrückgänge aufrechtzuerhalten.
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