Der neue MacBook Neo zeigt eine Leistung, die mit der des MacBook Air M1 vergleichbar ist.

Der neue MacBook Neo zeigt eine Leistung, die mit der des MacBook Air M1 vergleichbar ist.

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Apple hat ein neues, preisgünstiges Notebook vorgestellt – den MacBook Neo

Zu Beginn des Monats kündigte das Unternehmen die Veröffentlichung eines kompakten MacBook Neo zum Preis von 599 US-Dollar an. Wie erwartet ist seine Leistung vergleichbar mit der des iPhone 16 Pro. Das liegt daran, dass im Notebook derselbe sechskernige Prozessor A18 Pro verwendet wird.

Tests und Ergebnisse

- Einkernmodus: 3461 Punkte
- Mehrkernmodus: 8668 Punkte
- Metal (Grafiktest): 31 286 Punkte

Da im MacBook Neo die Version des Chips A18 Pro mit einer Grafik‑Core‑Version eingesetzt wird, die pro Kern weniger Leistung bietet als die Variante für das iPhone 16 Pro, ist der leichte Leistungsabfall bei Metal nachvollziehbar.

Im Mehrkernmodus entspricht die Leistung des A18 Pro dem Prozessor M1, während sie im Einkernmodus eher den Niveaus von M3 oder sogar M4 nahekommt.

Für wen eignet sich das MacBook Neo?

- Die hohe Einzelkernleistung macht es ideal für alltägliche Aufgaben: Surfen im Web, Video‑Streaming und Dokumentenbearbeitung.
- Das Notebook ist nicht für ressourcenintensive Anwendungen (Videobearbeitung, Musikkomposition, 3D‑Modellierung) gedacht, bei denen starke Mehrkernleistung erforderlich ist.

Apple‑Strategie

Apple vergleicht das MacBook Neo nicht mit anderen Geräten aus seiner eigenen Produktlinie. Stattdessen positioniert es das Notebook als Konkurrent von budgetfreundlichen Windows‑Notebooks und Chromebooks im gleichen Preissegment. In Werbematerialien wird darauf hingewiesen, dass der A18 Pro-Chip bis zu 50 % schneller bei „alltäglichen Aufgaben“ arbeitet als der beliebteste PC auf Basis des Intel Core Ultra 5. Er kann zudem dreimal schneller sein bei lokalen KI‑Aufgaben und doppelt so schnell bei Bildbearbeitung.

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