Der neue Intel-Treiber verbessert die Startzeit von Spielen, unterstützt jedoch nicht alle Arc-Grafikkarten
Neuer Intel‑Treiber 32.0.101.8626 WHQL und Shader‑Bereitstellungsdienst
Intel hat den aktualisierten Grafiktreiber Version 32.0.101.8626 WHQL veröffentlicht, der erstmals den Graphics Shader Distribution Service (Shader‑Bereitstellungsdienst) enthält. Nach Angaben des Unternehmens kann diese Funktion die Erstladezeit unterstützter Spiele um etwa die Hälfte reduzieren.
Wer erhält die neue Funktion
- Unterstützte Plattformen
- Grafikprozessoren der Serie Arc B.
- Integrierte Grafik (Arc) in den Prozessoren Core Ultra Series 2 und Series 3.
- Nicht unterstützt
- GPU‑Serien A (Alchemist). Benutzer dieser Karten können einen allgemeinen Treiber installieren, erhalten jedoch keinen Zugriff auf den Dienst.
Wie der Dienst funktioniert
Auf der „Arc“-Seite beschreibt Intel dieselbe Technologie als Precompiled Shader Distribution – „Vorgeladene Shader‑Verteilung“.
Das System lädt optimierte Shaderdateien aus dem Cloud-Speicher von Intel herunter und implementiert eine eigene Variante des Microsoft Advanced Shader Delivery Frameworks (der derzeit noch nicht verfügbar ist). Dadurch werden die Latenzzeiten der Shaderkompilierung reduziert und der erste Spielestart beschleunigt.
Unterstützte Spiele
Derzeit sind 13 Titel im Bestand, darunter:
- Black Myth: Wukong
- Cyberpunk 2077
- Hogwarts Legacy
- Starfield
- S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl
- The Outer Worlds 2 und weitere.
Einschränkungen und Zukunft
Intel hat klargestellt, dass der Dienst ausschließlich für Produkte auf Basis der Xe2‑Grafikarchitektur bestimmt ist.
Auf eine Anfrage eines Nutzers in X bestätigte das Unternehmen:
- Vorgeladene Shader sind nur verfügbar für
- Arc‑GPU in den Prozessoren Core Ultra 3 und 200V,
- Diskrete GPU der Serie Arc B.
Die Unterstützung wird nicht auf ältere Xe1‑Architekturen (Grafikkarten und integrierte Grafik der Serie A) ausgeweitet. Das bedeutet, dass Besitzer von Alchemist‑GPU die gleiche Treiberinstallation vornehmen können, aber keine neue Funktion erwarten sollten.
Auswirkung auf mobile Geräte
Die Entscheidung betrifft sowohl diskrete Grafikkarten als auch integrierte iGPU in Gaming-Systemen von Intel, beispielsweise in den ersten Generationen der portablen Konsolen MSI Claw.
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