Der Mitbegründer von Supermicro verweigerte die Verantwortung für den Schmuggel von Nvidia-Chips in China und gab eine Erklärung unter Garantie ab.
Kurz zur Situation
Ende März geriet Supermicro in einen internationalen Skandal wegen der illegalen Lieferung von Serveranlagen mit Nvidia-Beschleunigern nach China. Der Mitbegründer des Unternehmens, Yi‑Shyan Liaw (И Шянь Лио), wurde verhaftet und beschuldigt, an dieser Operation beteiligt gewesen zu sein. In einer Gerichtsverhandlung in der vergangenen Woche bekannte er seine Schuld nicht, erhielt jedoch einen Bewährungsstrafen – Freiheit gegen eine Kaution von 5 Millionen Dollar.
Was passiert ist
| Kennzahl | Details |
|---|---|
| Anklage | Schmuggel von Serverausrüstung mit Nvidia-Beschleunigern aus den USA nach China trotz Verbot. |
| Methoden | Nutzung von Schmeichlerfirmen in Südostasien, Fälschung von Dokumenten und Produktkennzeichnung. |
| Verantwortliche Personen | 1) Yi‑Shyan Liaw – Mitbegründer von Supermicro. 2) Rui‑Tsan Chang (Руй Цань Чан) – Handelsvertreter des Unternehmens in Taiwan. 3) Ting‑Wei Sun (Тинг‑Вэи Сунь) – Mitarbeiter einer Vertragsfirma. |
| Gerichtsstatus | Liaw: erklärte Unschuld, erhielt jedoch eine Kaution von 5 Millionen Dollar. Sun: lehnte ebenfalls die Schuld ab; sein Anwalt arbeitet an einer Freigabe gegen Kaution. Chang: bleibt gesucht, da er vor Gericht nicht festgehalten wurde. |
Auswirkungen auf das Unternehmen
* Finanzschaden – die Marktkapitalisierung von Supermicro sank um mehr als 6 Millionen Dollar.
* Interne Änderungen – Liaw wurde aus dem Vorstand ausgeschlossen.
* Aktionärsrechte – Investoren stellten Klage gegen das Unternehmen, behaupten, es habe die Abhängigkeit des Geschäfts von Beschleunigerlieferungen nach China verschwiegen.
> Wichtig: Das Unternehmen Supermicro selbst wird von den US-Behörden nicht wegen Gesetzesverstoßes angeklagt; die Anklagen betreffen nur einzelne Mitarbeiter und Auftragnehmer.
Was als Nächstes kommt
Die nächste Gerichtsverhandlung ist für den 2. November dieses Jahres geplant. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen weiter an der Wiederherstellung seines Rufs und seiner finanziellen Stabilität nach dem Vorfall.
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