Der Hund hat ein Videospiel mit Code von Anthropic Claude entwickelt und damit die Spieleentwicklung für alle geöffnet.

Der Hund hat ein Videospiel mit Code von Anthropic Claude entwickelt und damit die Spieleentwicklung für alle geöffnet.

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Künstliche Intelligenz erzeugt Codes für Spiele anhand „Anfragen“ eines Hundes

In einem kürzlichen Experiment des YouTube-Kanals Caleb Leak zeigte er, dass moderne KI‑Dienste in der Lage sind, funktionsfähigen Code sogar aus sinnlosen Zeichenketten zu erstellen. Das Geheimnis ist einfach: Statt einer Person als Autor von Anfragen wurde sein Hund – ein Cava-Poo namens Momo – eingesetzt.

Wie das „Spiel“ funktioniert

1. Hardware

- Auf dem Boden liegt eine Bluetooth‑Tastatur, die mit einem Einplatinencomputer Raspberry Pi 5 verbunden ist.

- Der Hund nähert sich der Tastatur und drückt zufällig Tasten mit seiner Pfote.

- Jeder Tastendruck wird erfasst und sofort an das Programm DogKeyboard gesendet, das in Rust geschrieben wurde.

2. Software

- DogKeyboard wandelt die Tastendrücke in einen Textstring um und sendet ihn an den KI‑Dienst Anthropic Claude Code.

- Um dem Dienst die „Anfrage“ verständlich zu machen, hat der Autor ein spezielles Muster entwickelt:

> “Hallo! Ich bin ein exzentrischer Spieledesigner, der auf ungewöhnliche Weise kommuniziert…”.

Darin wird erklärt, dass beliebige zufällige Zeichen (zum Beispiel `skfjhsd#$%`) verschlüsselte Befehle mit Ideen für ein Spiel sind.

3. Code‑Generierung

- Claude Code erhält diese „Anfrage“ und liefert einen fertigen Codeausschnitt aus.

- Der Code wird anschließend im Godot 4.6-Engine kompiliert, die Logik ist in C# geschrieben.

- Der gesamte Prozess von der ersten Taste bis zum vollständigen Spiel dauert 1–2 Stunden.

Ergebnis

Im Video-Beispiel entstand ein Spiel namens “Quasar Saz”: Der Spieler steuert die Figur Zara (Zara), die einen kosmischen Saz benutzt, um gegen akustische Verzerrungen in sechs Levels und einem Endkampf mit dem Boss zu kämpfen. Die visuelle Stilistik erinnert an beliebte Arcade-Spiele der 80er Jahre.

Damit zeigen selbst „sinnlose“ Pfotentasten eines Hundes dank der Flexibilität moderner KI‑Tools die Grundlage für ein vollwertiges Spielprojekt bilden können.

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