Der Grund für die Schließung des Video‑KI-Generators OpenAI Sora wurde klar und ziemlich einfach.
Kurzfassung der Ereignisse
Letzte Woche hat OpenAI plötzlich die Unterstützung ihres Video-Generators Sora eingestellt und damit den Vertrag mit Disney verletzt. Die Entscheidung wurde von Quellen im *The Wall Street Journal* bestätigt – der Hauptgrund war schlichtweg ein Mangel an Ressourcen.
Warum waren die Ressourcen kritisch?
1. Hohe Rechenkosten
Sora verbrauchte enorme Mengen an Energie und Rechenleistung, die täglichen Ausgaben beliefen sich auf etwa 1 Million US-Dollar.
2. Beschränkungen in der ersten Phase
Um die Last zu bewältigen, begrenzte OpenAI die Videolänge auf 10 Sekunden. Das hielt die Infrastruktur unter Kontrolle, ließ jedoch keine schnelle Monetarisierung des Dienstes zu.
3. Nutzerbasis und Konkurrenz um Ressourcen
Anfangs zog Sora etwa 1 Million Nutzer an; inzwischen sank die Zahl auf 500 000. Jeder von ihnen nutzte erhebliche Rechenressourcen, die anderen OpenAI-Projekten hätten zur Verfügung stehen können.
4. Monitoring und Ressourcenzuteilung
Das interne Monitoring zeigte, welche Beschleuniger bei Sora eingesetzt wurden. Das Entwicklerteam erhielt einen großen Anteil an Ressourcen, was bei der Geschäftsführung Bedenken hinsichtlich eines Mangels an Kapazität für prioritäre Aufgaben auslöste.
5. Fehlender Gewinn
Der Gewinn aus Sora wäre minimal gewesen, die Kosten hoch – daher sah das Unternehmen keinen Sinn darin, weiter zu investieren.
Auswirkung auf den Partner Disney
Disney und OpenAI schlossen einen Vertrag über 1 Million US-Dollar Kapital, der es Sora-Nutzern ermöglichte, Charaktere des Studios zu verwenden. Nach der Ankündigung des Rückzugs erfuhr die Disney-Führung etwa eine Stunde vor der Medienberichterstattung von der Entscheidung – es gab keine Vorwarnung für Partner.
Derzeit führt Disney Verhandlungen mit mehr als zehn potenziellen KI-Dienstleistern und drückt offiziell seine Dankbarkeit gegenüber OpenAI aus, obwohl er enttäuscht ist über den Rückzug von Sora.
Damit wurde das Projekt Sora geschlossen aufgrund eines Mangels an Rechenressourcen und der Unfähigkeit, den Dienst schnell zu monetarisieren, was zur Verletzung des Abkommens mit Disney führte.
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