Der DDR4‑Spot ist um 5 % gefallen, erstmals seit einem Jahr.
Kurzfassung
- Der Spotpreis für 16‑Gb/s DDR5 ist in den letzten Monaten um etwa 5 % gefallen und liegt bei $74,10 – das erste Rückgang seit Februar 2025.
- In demselben Zeitraum sind die Preise für 16‑Gb/s DDR5 ebenfalls fast so stark gesunken; in chinesischen Katalogen und auf Amazon sind einige 32‑GB‑DDR5-Sets sofort um 30 % reduziert worden.
- Auf dem Vertragsmarkt, wo PC-Hersteller einkaufen, bleibt die Situation stabil: Analysten prognostizieren einen Preisanstieg für DRAM im zweiten Quartal (58–63 %) und NAND (70–75 %). Im ersten Quartal stiegen die DRAM‑Preise rekordverdächtig um 90–95 %.
- Die Speicherführer Samsung, SK Hynix, Micron sowie chinesische Unternehmen CXMT/YMTC haben ihre Preise nicht gesenkt; Kunden unterzeichnen weiterhin langfristige Verträge.
- Spotverkäufe machen einen kleinen Anteil des Gesamtvolumens aus, sodass ihr Einfluss auf den Markt begrenzt ist.
- Auf dem chinesischen Markt sind 32‑GB‑DDR5 in einem Monat um 27 % gefallen, DDR4‑Module (8 und 16 GB) um 25 % in einer Woche.
Was verursacht den Preisverfall
1. Lagerbestandsverteilung
Händler, die während der Nachfragespitzen große Bestände angehäuft haben, begannen sie zu verkaufen, als kleinere Lieferanten nicht mehr die Kosten an die Verbraucher weitergeben konnten. Seit Ende 2025 ist ein Rückgang der Konsumentennachfrage zu beobachten; Samsung hat einen langfristigen Liefervertrag für DDR4 abgeschlossen, dieser betraf jedoch keine Endverbraucher.
2. Neue Technologien
Google stellte den TurboQuant‑KV‑Cache‑Kompressionsalgorithmus vor, der die benötigte Speichergröße für KI-Systeme erheblich reduziert. Dies veranlasste einige Investoren, ihre Vermögenswerte zu verkaufen aus Angst vor sinkender Nachfrage bei großen Herstellern, falls die Technologie Massenmarktdurchdringung erreicht.
Was mit veralteten Formaten passiert
- Die Preise für DDR3 und MLC‑NAND steigen weiter, trotz des allgemeinen Spotmarktverfalls.
- Einige Lieferanten haben diese Lösungen aufgegeben, was zu einem Rückgang des Angebots in den entsprechenden Segmenten führte.
Damit die Spotpreise für 16‑Gb/s DDR5 fallen, bleibt der Vertragsmarkt stabil, und neue Technologien sowie Nachfrageänderungen prägen die Preisdynamik im Speicherbereich.
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