Der Crimson Desert startet nicht auf der Intel Arc-GPU, und der Entwickler bietet eine Rückerstattung an.
Pearl Abyss hat die Systemanforderungen für Crimson Desert aktualisiert, ließ jedoch Nutzer mit Intel Arc-Grafikkarten außen vor
Der südkoreanische Publisher und Entwickler Pearl Abyss veröffentlichte kürzlich eine vollständige Liste der Systemvoraussetzungen für sein Open‑World-Fantasy-Actionspiel *Crimson Desert*. In der aktualisierten Spezifikation wurde keine Unterstützung für Intel Arc-Grafikkarten erwähnt, was bei den Kartenbesitzern Enttäuschung auslöste.
Was ist passiert?
Nutzer mit Intel Arc-Grafikprozessoren stellten fest, dass das Spiel überhaupt nicht auf ihren PCs startet – unabhängig von der Prozessorleistung oder dem Arbeitsspeicher. Beim Versuch zu starten erscheint die Meldung: „Das Grafikgerät wird derzeit nicht unterstützt“.
Offizielle Antwort
Nach der Veröffentlichung stellte Pearl Abyss im FAQ-Bereich der offiziellen Website einen Abschnitt bereit, der die Inkompatibilität von *Crimson Desert* mit Intel Arc bestätigt. Der Text lautet:
> „Wenn Sie das Spiel gekauft haben und auf Unterstützung für Intel Arc gehofft haben, beantragen Sie bitte eine Rückerstattung gemäß den Regeln Ihrer gewählten Plattform. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.“
Nach dieser Erklärung plant das Unternehmen keine Weiterentwicklung der Unterstützung für diese Kartenserie.
Wie sieht es in Zahlen aus?
Die Steam-Statistik für Februar zeigt, dass nur 0,16 % der Plattformnutzer Intel Arc-Grafikkarten besitzen – ein kleiner Anteil der Spieler.
Kurze Release‑Informationen
*Crimson Desert* wurde am 20. März veröffentlicht und ist verfügbar auf:
- PC (Steam, Microsoft Store)
- Mac (App Store)
- PS5
- Xbox Series X/S
Auf Steam sammelte das Spiel im Höhepunkt 239 000 aktive Spieler und erhielt über 12 600 „gemischte“ Bewertungen, was sich in einer Bewertung von 56 % widerspiegelt.
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