Der chinesische Speicherhersteller YMTC geht an die Börse, unterstützt durch einen Anstieg des Interesses an KI-Speicherchips

Der chinesische Speicherhersteller YMTC geht an die Börse, unterstützt durch einen Anstieg des Interesses an KI-Speicherchips

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Künstliche Intelligenz beschleunigt den Speicher-Markt: Wie chinesische Unternehmen sich auf einen Börsengang vorbereiten

Die Nachfrage nach Speicher, ausgelöst durch das rasante Wachstum von KI-Systemen, ist stark gestiegen und hat zu Engpässen sowie Preissteigerungen geführt. Dies schafft günstige Bedingungen für höhere Gewinne und Umsätze der Speicherhersteller. In einer solchen Situation sollten Unternehmen, die noch nicht börsennotiert sind, die Möglichkeit eines öffentlichen Aktienplatzes in Betracht ziehen.

YMTC aus China hat bereits mit den Vorbereitungen für einen Börsengang begonnen, indem es dem Beispiel des größten DRAM-Herstellers des Landes, CXMT, folgt. Obwohl YMTC sich auf NAND-Flash-Speicher spezialisiert hat, zeigen beide Unternehmen Interesse an der Produktion von HBM (High Bandwidth Memory). Bloomberg berichtet, dass die Vorbereitung des ersten öffentlichen Aktienplatzes mit Unterstützung lokaler Broker wie Citic Securities und CSC Financial begonnen hat.

CXMT kündigte offiziell seine Pläne an, Anfang dieses Jahres an der Börse in Shanghai zu notieren. Es wird erwartet, dass das IPO rund 4,2 Milliarden US-Dollar einbringt. Bei YMTC liegen noch keine konkreten Zahlen vor, aber erste Schritte zum öffentlichen Platzierungsprozess sind bereits sichtbar.

In einer „KI‑Welt“ werden die Vermögenswerte von Speicherherstellern besonders attraktiv für Investoren, und ein Börsengang ist eine effektive Möglichkeit, die benötigten Mittel für weitere Entwicklungen zu beschaffen. Im ersten Quartal wuchs der Umsatz von CXMT um das Achtfache im Vergleich zum Vorjahr, und der Gewinn des laufenden Halbjahres soll laut eigener Prognose des Unternehmens um mehr als 2200 % steigen.

YMTC steht seit 2022 unter US-Sanktionen, weshalb Apple seine Speicher nicht in seinen Geräten verwendet hat. Der Speicherknappheit zwingt jedoch westliche PC-Hersteller zunehmend dazu, chinesische Lieferungen als Alternative zu betrachten.

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