DeepSeek verwendet sanktionseingeschränkte NVIDIA Blackwell-Geschleuniger zur Schulung seines neuen KI-Modells, behaupten die Amerikaner
Chinesisches DeepSeek verwendet verbotene Nvidia Blackwell-Acceleratoren
Trotz der teilweise gelockerten Exportbeschränkungen der USA sind Lieferungen von Rechenacceleratoren für KI-Systeme nach China weiterhin verboten. Dennoch hat das chinesische Startup DeepSeek laut einiger Quellen seine neueste KI‑Modelle gerade auf diesen Geräten trainiert.
* Modellstart
In der kommenden Woche plant DeepSeek, sein neuestes Modell vorzustellen. Laut Reuters haben die Entwickler Blackwell-Acceleratoren eingesetzt, die in Innerer Mongolei – einer autonomen Region Chinas – im Einsatz sind. US-Beamte bestätigten die Existenz dieser Informationen, was Anlass für weitere Maßnahmen gegen chinesische KI‑Projekte geben könnte.
* Unklare Zugangswege
Die genauen Details, wie DeepSeek Zugang zu Blackwell-Geräten unter Sanktionen erhalten hat, sind noch unbekannt.
Spaltung der amerikanischen Politik
Die Frage, ob China die Nutzung amerikanischer Acceleratoren erlauben sollte, spaltet das politische Spektrum:
Befürworter der Aufrechterhaltung des Verbots
– Es ist notwendig, China daran zu hindern, Spitzentechnologien zu erlangen, die nur ein oder zwei Generationen hinterherhinken.
– Der Einfluss von Nvidia-Gründer Jensen Huang hat die Position betont, dass Kontrolle erforderlich sei.
Gegner der Beschränkungen
– Die Bereitstellung von Blackwell-Geräten für China sei vergleichbar mit dem freiwilligen Transfer von Atomwaffen.
– Bedenken bestehen, dass KI‑Lösungen in die Hände der chinesischen Rüstungsindustrie gelangen könnten.
Geschichte der Maßnahmen der Administration
* August letzten Jahres – Donald Trump erwog, den Export modifizierter Blackwell-Geräte mit geringerer Leistung als amerikanische Modelle zu erlauben.
* Dezember – stattdessen wurde der Export von H200‑Acceleratoren (Hopper-Architektur) genehmigt, die älter und weniger leistungsfähig sind.
* Angesichts zunehmender Beschwerden über Datenklau durch chinesische Konkurrenten prüft die US-Regierung die Möglichkeit, die KI‑Exportbeschränkungen zu verschärfen.
Damit bleiben auch bei teilweise gelockerten Regeln die Exportbeschränkungen aktuell, und die Situation um DeepSeek und Blackwell sorgt weiterhin für Besorgnis bei amerikanischen Beamten.
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