DDR5‑Module in Europa sind um 10–15 % zurückgegangen, obwohl der Mangel weiterhin besteht
Überblick über DDR‑5-Preise in den USA und Europa
1. Was passiert auf dem DDR‑5-Memorymarkt
* USA – die Preise steigen weiterhin auf Rekordniveaus.
* Europa – es zeigt sich ein umgekehrter Trend: Die Einzelhandelspreise beginnen zu fallen.
Diese Daten bestätigen die Preisdiagramme für DDR‑5, veröffentlicht in der Reddit-Community, sowie die Analyse von Tom’s Hardware zum deutschen Markt.
2. Preisdiagramm aus Reddit
Periode Mindestpreis (€) Durchschnittspreis (€) Ende Juli – Anfang Herbst 2025 95 – 100 € Oktober – Anfang November 2025 Preiserhöhung Preiserhöhung November – Anfang Februar 2026 430‑470 (Spitze) 430‑470 (Spitze)
* Das Diagramm zeigt den durchschnittlichen DDR‑5‑32 GB-Set in EU-Ländern.
* Nach den Spitzenpreisen fallen beide Kurven gegen Ende des Zeitraums allmählich – es könnte sich um eine Korrektur nach dem Sprung oder einen tatsächlichen Preisrückgang handeln.
Das Diagramm gibt jedoch keine Details an:
- Welche Modelle und Marken enthalten sind;
- In welchen Ländern sie verkauft werden;
- Ob der Preis die Mehrwertsteuer beinhaltet.
3. Tom’s Hardware‑Studie (Deutschland)
Für eine genauere Analyse nahmen die Forscher fünf DDR‑5‑6000/6400 × 32 GB-Sets von großen Herstellern:
Crucial, Corsair, G.Skill, Kingston, Patriot – verfügbar auf Amazon.de.
Ergebnisse
Marke Spitzenpreis (Anfang Februar) Aktueller Preis Veränderung Corsair €480 €425 − 55 € Kingston €550 €463 − 87 €
* Die übrigen Sets werden ebenfalls günstiger, aber die Änderungen sind weniger auffällig.
* Alle Preise in Europa enthalten Mehrwertsteuer (in den USA – nicht).
4. Situation in den USA
* Die DDR‑5-Preise hier liegen bereits weit entfernt von den Niveaus im September 2025.
* Einige Modelle (z.B. G.Skill und Patriot) haben sich in letzter Zeit leicht angepasst, aber ein Rückgangstendenz ist noch nicht bestätigt.
5. Preisreduktionsperspektiven
* $400 für einen DDR‑5‑32 GB-Set bleibt ein hoher Preis.
* Weitere Preisrückgänge hängen ab von:
- Reduzierung der übermäßigen Nachfrage nach Speicher;
- Einführung neuer Produktionskapazitäten zur Herstellung von DRAM;
- Übergang der Hersteller zu effizienteren technologischen Prozessen.
Angesichts des anhaltenden globalen Engpasses bei Speicherchips sollte keine baldige Preisreduktion erwartet werden.
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