Das Problem des Mangels an Computerprozessoren verschärft sich: die Preise steigen und die Lieferungen verzögern sich um mehrere Monate.

Das Problem des Mangels an Computerprozessoren verschärft sich: die Preise steigen und die Lieferungen verzögern sich um mehrere Monate.

8 software

Kurzzusammenfassung der Situation:

ZeitraumWas passiertWer berichtet
Zweite Hälfte 2023Die Preise für Speicher begannen zu steigen, aber die Engpässe bei Prozessoren verschärften sich erst ab Ende Februar.Große PC-Hersteller
Erste Monate 2024Der Preis für CPUs stieg um +10–15 % (manchmal höher). Intel und AMD kündigten Preiserhöhungen für alle Maschinenfamilien von März bis April an.Intel, AMD
Aktueller StandDie Lieferzeiten für Prozessoren verlängerten sich: von 1–2 Wochen → 8–12 Wochen; manchmal bis zu 6 Monaten.Server-Systemhersteller
April-Juni 2024Weitere Verschlechterung der Verfügbarkeit erwartet, da CPU-Hersteller sich auf den Serverbereich konzentrieren. PC-Hersteller erhalten im zweiten Quartal weniger Prozessoren.Nikkei Asian Review

Warum der PC-Markt leidet
1. Prioritätsverschiebung – Intel und AMD konzentrieren die Lieferungen auf teurere Server und lassen „Übriges“ für PCs zurück.
2. Begrenzte Vorräte – selbst bei finanziellen Bemühungen reicht es nicht, um den Bedarf aller zu decken.
3. Wachstum der Nachfrage nach ARM-Prozessoren – Unternehmen wie Nvidia, MediaTek und Qualcomm sowie Apple entwickeln aktiv eigene Server- und Desktop-Lösungen mit Arm-Architektur.

Reaktionen der Hersteller
Hersteller | Maßnahmen
---|---
ASUS | Betonen, dass der x86‑CPU-Mangel im mittleren Preissegment spürbar ist; wechseln zu ARM-Lösungen. In Copilot PC nutzen 30 % der Systeme bereits ARM (früher <20 %). |
Apple | Verstärken weiterhin die eigene Prozessorlinie für PCs und Server. |
Arm | Hat kürzlich eigene AGI-Prozessoren für den Servereinsatz vorgestellt – erstmals, dass das Unternehmen fertige CPUs auf den Markt bringt.

Expertenschätzungen
- Counterpoint Research: Die Nachfrage nach Allzweckservern und Speichersystemen übertrifft die Prognosen; der Engpass wird seit Ende des letzten Jahres zunehmen.
- Nachfrage im Segment Allzwecks Systeme: Wachstum +15 % in diesem Jahr, aber Intel kann nur einen kleinen Teil – „ein Prozent“ des Wachstums – decken.

Ergebnisse
- Die Preise für zentrale Prozessoren sind bereits mehrere Male im Jahr gestiegen, und die Lieferzeiten verlängern sich auf Monate.
- PC-Hersteller müssen nach Alternativen (ARM) suchen, während CPU-Hersteller weiterhin profitablere Serversegmente bevorzugen.
- Der Prozessorengpass wird immer spürbarer und erfordert schnellere Anpassungsmaßnahmen in der Branche.

Kommentare (0)

Teile deine Meinung — bitte bleib höflich und beim Thema.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Meinung!

Um einen Kommentar zu hinterlassen, melde dich bitte an.

Zum Kommentieren anmelden