Das Pentagon hat den Start der Rakete ULA Vulcan Centaur nach zwei Fehlfunktionen in drei Versuchen eingestellt
Neues Incident an der Trägerrakete Vulcan Centaur
*Das Unternehmen United Launch Alliance (ULA) ist mit einer schwerwiegenden Fehlfunktion konfrontiert, die erneut Zweifel an der Zuverlässigkeit seiner neuen Raketenfamilie aufkommen lässt.*
Was passiert ist
- Datum und Ort: 12. Februar 2026, Militärbasis „Canaveral“ am Cape Canaveral.
- Mission: USSF‑87 – Start von zwei GSSAP-Satelliten und eines Demonstrationsfahrzeugs in die geostationäre Umlaufbahn.
- Gerät, das das Problem verursacht hat: einer der vier Feststofftriebwerke GEM 63XL (Northrop Grumman).
- Symptome: etwa 20 Sekunden nach dem Start entzündete sich das Feuer an der Unterseite des Triebwerks und führte zum Verlust von Schub.
Wie die Mission abgeschlossen wurde
- Die Hauptmotoren BE‑4 ULA konnten den Leistungsabfall des Triebwerks kompensieren.
- Die Nutzlast gelangte erfolgreich in die Umlaufbahn, doch der Vorfall löste ernsthafte Bedenken aus.
Reaktion und Folgen
Handlung Ergebnis
Einstellung der Beschaffung durch ULA: Die USA stoppen neue Bestellungen für Vulcan, bis die Ursachen geklärt sind.
Bericht über Reparatur von ULA: Das Unternehmen erklärte, dass das Problem vom Auftragnehmer behoben sei und nicht wieder auftreten sollte; jedoch trat es erneut auf.
Auswirkung auf die Startstrategie: Während der Untersuchung müssen die US-Streitkräfte vollständig auf SpaceX-Raketen für kritische Missionen zurückgreifen.
Kongress und Atlas V: Verbot der Nutzung von Reserve-Atlas‑V-Raketen aufgrund russischer Motoren, die nicht den nationalen Sicherheitsanforderungen entsprechen.
Warum das wichtig ist
- Ersatz von Atlas V: Der Vulcan‑Centaur sollte die legendäre Atlas V ersetzen, doch Verzögerungen und Probleme mit Auftragnehmern bremsen diesen Prozess.
- Probleme bei Northrop Grumman: Die Feststofftriebwerke GEM werden nicht nur für Vulcan, sondern auch für SLS (Mondmission) und zukünftige Marsmissionen eingesetzt. Kürzliche Modernisierungen haben mehr Probleme als Verbesserungen verursacht.
Fazit
Der Vorfall am 12. Februar zeigte, dass selbst nach Behebung einer vorherigen Fehlfunktion neue Probleme auftreten können. Bis eine endgültige Lösung gefunden ist, sind die amerikanischen Streitkräfte gezwungen, vorübergehend auf SpaceX zu setzen und ihre Atlas‑V-Fähigkeiten aufgrund der russischen Technologie einzuschränken. Dies unterstreicht die Bedeutung zuverlässiger Lieferanten und einer sorgfältigen Qualitätskontrolle in strategischen Raketenprogrammen.
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