Das Gericht hat entschieden, dass die Mitarbeiter von OpenAI keine vertraulichen Daten von xAI erhalten haben, jedoch kann das Urteil angefochten werden.

Das Gericht hat entschieden, dass die Mitarbeiter von OpenAI keine vertraulichen Daten von xAI erhalten haben, jedoch kann das Urteil angefochten werden.

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OpenAI hat im Rechtsstreit mit xAI einen Sieg errungen

Am Vorabend des Urteils wurde ein entscheidender Schritt für OpenAI im Konflikt mit xAI gefällt. Im Streit ging es darum, dass Mitarbeiter von OpenAI ehemalige Angestellte von xAI abgeworben und gestohlene Informationen verwendet haben, die als Geschäftsgeheimnis gelten.

Was das Gericht sagte – Ablehnung der Klage: Das Gericht hat den Antrag von OpenAI auf Abweisung des ursprünglichen Anspruchs zugelassen.

- Recht auf erneute Klage: Der Kläger wurde jedoch dazu berechtigt, Änderungen in seiner Stellungnahme vorzunehmen. Das bedeutet, dass xAI eine neue Klage mit veränderten Formulierungen der Forderungen einreichen kann.

Kritik an den Argumenten von xAI
Der Richter stellte fest, dass die Stellungnahme von xAI keine konkreten Verstöße seitens OpenAI nennt. Stattdessen wird erwähnt:

- Acht ehemalige Angestellte von xAI, die gleichzeitig zu OpenAI gewechselt haben.
- Das Fehlen von Beweisen dafür, dass ihr Wechsel von der Geschäftsführung von OpenAI organisiert oder gefördert wurde.

xAI behauptet, dass zwei ehemalige Mitarbeiter den Quellcode des Unternehmens gestohlen und mit einem Personalverantwortlichen von OpenAI bei ihrem Weggang kommuniziert haben. Das Gericht betonte jedoch, dass es keine Bestätigung dafür gibt, dass der Personalverantwortliche ihnen Anweisungen für diese Handlung gegeben hat.

Weitere Anschuldigungen von xAI umfassen:

- Die Aufbewahrung von Arbeitschats durch ehemalige Angestellte nach ihrer Kündigung.
- Abgelehnte Forderungen zur Bereitstellung von Vertraulichkeitszertifikaten.
- Versuche, Zugang zu internen Daten von xAI zu erhalten, wie z. B. Informationen über Einstellungen und Optimierung von Rechenzentren.

Der Richter kam zu dem Schluss, dass keiner dieser Punkte rechtswidrige Handlungen von OpenAI beweist.

Reaktion der Parteien
Sam Altman, CEO von OpenAI, zusammen mit Elon Musk, Gründer von xAI, befinden sich in einem angespannten Konflikt. Nach dem Gerichtsurteil erklärten Vertreter von OpenAI:

> „Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts. Diese unbegründete Klage ist ein weiterer Front im Kampagnenverfolgung seitens Herrn Musk.“

Damit hat das Gericht zwar die aktuelle Klage von xAI abgewiesen, aber das Unternehmen behält sich das Recht vor, die Forderungen mit überarbeiteten Formulierungen erneut einzureichen.

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