D-Wave verspricht, im Jahr 2032 einen fortschrittlicheren universellen Quantencomputer zu entwickeln, der die Konkurrenz übertrifft.

D-Wave verspricht, im Jahr 2032 einen fortschrittlicheren universellen Quantencomputer zu entwickeln, der die Konkurrenz übertrifft.

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D‑Wave ändert seine Strategie: Von speziellem Quanten-Entäufern zu universellen Gate‑Computern

Das Unternehmen D‑Wave, das seit fast zwei Jahrzehnten Quanten-Entäuerungsplattformen entwickelt und kurz davor steht, in diesem Bereich die Quantensuperiorität zu erreichen, hat einen drastischen Fokuswechsel angekündigt. Nun plant es, auf die Entwicklung von universellen Quantencomputern basierend auf Gate (Ventile) umzusteigen, um schnell die Branchenführer – Google, IBM und andere – einzuholen.

Zwei‑Plattform-Ansatz
Ab 2026 wird D‑Wave zwei parallele Linien entwickeln:

RichtungAktuelles ZielErwartetes Ergebnis
Quanten‑EntäuerungKommerziell verfügbare Systeme für Optimierung, Materialmodellierung und KIFortsetzung der bestehenden Plattform
Gate‑ComputerUniverselle Berechnungen (Quantenchemie, Molekulardesign, Energiespeicherung)Aufbau des ersten zuverlässigen universellen Quantencomputers

Neue Architektur – supraleitende Dual‑Rail‑Qubits
Für die Gate‑Systeme hat D‑Wave das Dual‑Rail (Zweirail)-Schema gewählt. Jeder Qubit besteht aus einem Paar gekoppeltener Resonatoren, was ermöglicht:

- Automatisches Erkennen von Fehlern auf der Ebene des einzelnen Qubits ohne externe Korrekturschaltungen.
- Reduzierung der Fehlerrate um 90 %, wodurch die Anzahl physikalischer Qubits für einen zuverlässigen logischen Qubit verringert wird.

Entwicklungsplan
| Jahr | Zahl phys. Qubits | Erwartete Fehlerreduktion |
|------|-------------------|---------------------------|
| 2026 | 17 | Zweimal seltener als bei einem physischen Qubit |
| 2027 | 49 | 20‑fachere Reduktion |
| 2018 | 12000 | 1000‑fache Reduktion (Prototyp eines fehlertoleranten Computers) |
| 2030 | Logische Qubits | Erste Algorithmen mit Fehlerresistenz |
| 2032 | 100 logische Qubits | Durchführung von Millionen Operationen, erster universeller fehlerfreier D‑Wave-Computer |

„Lambda“-Metrik
Das Unternehmen führt die neue Metrik „Lambda“ ein – die Geschwindigkeit der Fehlerrate­reduzierung bei Hinzufügung neuer Korrekturmechanismen. In der Branche beträgt ein typischer Wert etwa 2 (jeder Schritt halbiert die Fehlerwahrscheinlichkeit). D‑Wave hat sich zum Ziel gesetzt, λ = 10 zu erreichen, also eine zehnfache Reduktion der Fehlerwahrscheinlichkeit auf jeder Stufe der Architekturverbesserung.

Wenn das Unternehmen sein Versprechen hält, wird dies ein bedeutender Durchbruch sein: kompakte und skalierbare Quantencomputer mit hoher Zuverlässigkeit – ein Problem, das heute noch schwer zu lösen ist.

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