Cloudflare behauptet, dass Google Websites als „Erpressung“ für Daten zur KI-Training nutzt

Cloudflare behauptet, dass Google Websites als „Erpressung“ für Daten zur KI-Training nutzt

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Kurz zu den Nachrichten

Der Leiter von Cloudflare, Matthew Prince, beschuldigte Google, seine marktbeherrschende Stellung bei der Suche auszunutzen, um sich einen unfairen Vorteil beim Training von neuronalen Netzen zu verschaffen. Er betonte, dass das Unternehmen Zugang zu einer riesigen Datenmenge habe und Webseitenbetreiber dazu zwinge, Inhalte unter Androhung des Verlusts von Traffic freizugeben.

Was Prince genau sagte

- Google sammelt 3,2‑mal mehr Webdaten als OpenAI;
- 4,8‑mal mehr als Microsoft;
- Mehr als das Sechsfache der übrigen Suchanbieter.

Er wies darauf hin, dass diese Disproportionalität den KI-Markt unfair mache und forderte die britische Wettbewerbsbehörde (CMA), die Situation im Rahmen laufender Untersuchungen zu prüfen.

Warum das wichtig ist

Webcrawler sind automatische Bots, die Websites indexieren.

- Microsoft, OpenAI und andere Unternehmen nutzen unterschiedliche Crawler: separate für KI‑Training und separate für Suchergebnisse.
- Google verwendet einen einzigen gemeinsamen Crawler (Googlebot) sowohl für die Suche als auch für die Datensammlung zu KI.

Wenn ein Verlag den Googlebot blockiert, um Inhalte vor der Nutzung im Training zu schützen, verschwindet er gleichzeitig aus Googles Suchergebnissen und verliert einen erheblichen Traffic‑Fluss. Prince meint, dass solange Google seine Monopolstellung so nutzt, ein fairer KI‑Markt unmöglich sei.

Weitere Schritte

Google hat bereits „AI Overview“ eingeführt – einen Abschnitt mit KI-Antworten oben in den Suchergebnissen, der Inhalte zusammenfasst und die Notwendigkeit verringert, Nutzer auf Originalseiten weiterzuleiten.

Als Antwort startete Microsoft ein Lizenzierungsprogramm: Inhaltsersteller erhalten direkte Zahlungen für die Nutzung ihrer Materialien im KI‑Training.

Fazit

Cloudflare behauptet, dass Google durch seine Suchdomination einen unverhältnismäßigen Vorteil erhalte, was die Fairness und Transparenz des KI‑Marktes gefährde. Das Unternehmen bittet die Regulierer einzugreifen, um gerechtere Bedingungen für alle Beteiligten zu schaffen.

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