China verschob die Besatzungswechsel der „TianGong“ um einen Monat, nachdem ein Riss im Beobachtungsfenster entdeckt wurde.
Die chinesische Weltraummission „TianGong“ verlängert die Aufenthaltsdauer der Besatzung
Am Vorabend kündigten chinesische Medien an, dass die aktuelle Besatzung des Raumstations TianGong beabsichtigt, etwa einen Monat länger als geplant in der Umlaufbahn zu bleiben. Die Entscheidung wurde nach einer umfassenden Analyse und Bewertung der Möglichkeiten der Laborumgebung getroffen.
Warum eine Verlängerung?
* Probleme mit dem Rückkehrschiff – beim Versuch, zur Erde zurückzukehren, stieß die vorherige Besatzung auf einen Defekt eines der „Shenzhou‑20“-Illuminatoren. Die Rissbildung ist vermutlich durch den Einschlag eines Mikrometeoriten oder Weltraummüll verursacht worden.
* Sicherheit – aufgrund dieses Defekts war das Schiff nicht mehr sicher für die Rückkehr der Besatzung geeignet.
Wie wurde die Situation gelöst
1. Transport des Reserve-Schiffs
* Das Reserve‑Schiff „Shenzhou‑22“ wurde im unbemannten Modus mit 600 kg ungeplanten Vorräten (Lebensmittel, Verbrauchsmaterialien) gestartet.
2. Umzug der Besatzung
* Die Besatzung von „Shenzhou‑20“ kehrte zur Erde auf dem Austauschschiff – „Shenzhou‑21“ zurück.
* Stattdessen wurde das Reserve-Schiff „Shenzhou‑22“ zur Station geschickt.
3. Verlängerung des Aufenthalts
* Zusätzliche Vorräte ermöglichten die Verzögerung der Besatzungsrotation und erlaubten längere orbitaler Expeditionen zu testen.
Aktuelle Situation
* Besatzung der Station: Kommandant Zhang Lu, Bordingenieur Wu Fei und Nutzlastspezialist Zhang Hongzhang.
* Ankunft an der Station – 1. November 2025 auf dem Schiff „Shenzhou‑21“.
* Geplante Rückkehr – in sechs Monaten, jetzt jedoch verschoben bis Mai, was die Aufenthaltsdauer um etwa einen Monat verlängert.
Damit ermöglicht die Missionsverlängerung nicht nur die Lösung des Problems mit dem beschädigten Schiff, sondern auch längere Forschungsarbeiten im orbitalen Labor „TianGong“.
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