ByteDance veranlasste die KI-Generatorin Seedance 2.0, Hollywood-Akteure und -Charaktere nicht zu kopieren.

ByteDance veranlasste die KI-Generatorin Seedance 2.0, Hollywood-Akteure und -Charaktere nicht zu kopieren.

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Kurze Zusammenfassung der Situation

Der Service Seedance 2.0 des chinesischen Giganten ByteDance, mit dem realistische Videos aus Textanfragen generiert werden können, hat eine Welle juristischer Forderungen von Filmstudios, Rechteinhabern und Prominenten ausgelöst. Sie fordern ein Verbot der Kopie ihres geistigen Eigentums und ihrer öffentlichen Bilder ohne Zustimmung.

1. Was ist passiert?
- Launch von Seedance 2.0: Sofort nach dem Auftauchen in den sozialen Medien tauchten Tausende Videos mit urheberrechtlich geschützten Charakteren sowie Bildern auf, die echten Prominenten ähneln.
- USA – Streitpunkt: Die meisten umstrittenen Bilder sind amerikanisch. Daher wandten sich Rechteinhaber aus den USA an den Service.

2. Reaktion von ByteDance
> „Wir verstärken bestehende Schutzmechanismen, um unrechtmäßige Nutzung geistigen Eigentums und Ähnlichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten durch Nutzer zu verhindern“, so Vertreter des Unternehmens in einem CNBC-Interview.
ByteDance verpflichtete sich, neue Filter und Prüfungen einzuführen, die die Interessen der Rechteinhaber berücksichtigen.

3. Forderungen von Branchenorganisationen
- MPA (Motion Picture Association)
- Vertretung großer Filmstudios und Netflix.
- Fordert von ByteDance „schärfere Maßnahmen“ zur Beendigung der illegalen Nutzung geschützter Bilder.
- Betont, dass solche Handlungen gegen amerikanische Gesetze verstoßen und zu Arbeitsplatzverlusten in den USA führen könnten.

- Disney
- Formell verlangte die Einstellung der Verwendung ihrer Charaktere.
- Behauptet, ByteDance habe das Modell mit einer „piratenhaften“ Bibliothek von Bildern trainiert, die öffentlich zugänglich ist.
- Im vergangenen Jahr schloss Disney eine Vereinbarung mit OpenAI, die die Nutzung erkennbarer Charaktere in generierten Videos erlaubt.

- Paramount Skydance
- Eine Woche vor dem Schreiben von Disney wandte sich ebenfalls an ByteDance und forderte die Beendigung der Verletzung geistigen Eigentums.

4. Ergebnisse und Perspektiven
Derzeit arbeitet ByteDance an neuen Schutzmechanismen für Inhalte, aber die Frage bleibt offen: Wie kann man Innovationen in der KI‑Videoerzeugung mit dem Schutz von Urheberrechten ausbalancieren? Für die Branche ist dies ein wichtiger Hinweis auf die Notwendigkeit strengerer Regeln und transparenter Vereinbarungen zwischen Technologieunternehmen und Rechteinhabern.

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