Burger King wird künstliche Intelligenz einsetzen, um zu prüfen, ob das Personal „bitte“ und „danke“ sagt.
Burger King führt den KI‑Chatbot „Patty“ in seinen Restaurants ein
Die Fast‑Food-Kette Burger King startet einen neuen Sprachassistenten – den Chatbot Patty, der über die Headsets der Mitarbeiter funktioniert. Der Bot ist Teil des umfassenderen BK Assistant-Systems und soll nicht nur dem Personal beim Zubereiten von Speisen helfen, sondern auch die „Freundlichkeit“ der Kundenkommunikation bewerten.
Wie das System funktioniert
- Training mit realen Daten
Thibault Rü (Senior Director of Technology bei Burger King) erklärte The Verge, dass das Unternehmen Feedback von Franchisenehmern und Gästen gesammelt habe. Auf dieser Basis hat die KI gelernt, Phrasen wie „Willkommen bei Burger King!“, „bitte“ und „danke“ zu erkennen. Manager können eine Bewertung anfordern, wie freundlich die Mitarbeiter in einem bestimmten Standort kommunizieren.
- Technologische Grundlage
Patty basiert auf OpenAI‑Technologien. Der BK Assistant bündelt Daten aus Bestellgesprächen, Informationen über Küchengeräte und Inventar. Mitarbeiter können dem Bot fragen: „Wie wird [Gericht] zubereitet?“ oder „Wie reinigt man das Milchshake-Gerät?“.
- Lagerverwaltung
Wenn Geräte ausfallen oder Produkte fehlen, informiert die KI automatisch die Manager und aktualisiert das Menü.
Testen und Pläne
Burger King plant derzeit nicht, vollständig auf KI im Kundenservice zu setzen. Rü betonte: „Wir experimentieren, aber es ist noch riskant; nicht jeder Kunde ist für einen solchen Ansatz bereit“.
- Pilotversuche – weniger als 100 Standorte
- Umfangreiche Tests – 500 Restaurants
- Vollständiger Rollout (App und Web‑Plattform des BK Assistant) ist für Ende 2026 geplant.
Damit wird Patty ein Schulungsinstrument für das Personal und zur Optimierung der Küchenarbeit, aber kein vollständiger Ersatz menschlicher Kommunikation in naher Zukunft.
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