BMW hat eingeräumt, dass die Sitzheizungssubskription ein „Übermaß“ sei, aber bietet an, Funktionen gegen Aufpreis freizuschalten.

BMW hat eingeräumt, dass die Sitzheizungssubskription ein „Übermaß“ sei, aber bietet an, Funktionen gegen Aufpreis freizuschalten.

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BMW reagierte auf Kritik bezüglich des Abonnements für bereits installierte Funktionen

Im Jahr 2022 geriet der Automobilhersteller BMW ins Zentrum öffentlicher Resonanz: Das Unternehmen führte ein kostenpflichtiges Abonnement ein, das es Fahrzeugbesitzern ermöglicht, Hardware-Funktionen zu aktivieren, die zuvor kostenlos verfügbar waren. Laut dem Angebot von ConnectedDrive musste man für den Sitzheizungsschutz 18 USD pro Monat zahlen und für die Lenkradheizung 12 USD.

Im Jahr 2023 stoppte BMW das Abonnement für die Sitzheizung und erkannte einen Fehler an, plant jedoch nicht, das ConnectedDrive-Programm vollständig einzustellen.

Was Unmut ausgelöst hat
- Die Verbindung eines kostenpflichtigen Modells zu bereits installierter Hardware wurde als „öffentliche Katastrophe“ für die Marke betrachtet.
- Sitzheizungen sind in der Standardausstattung vieler preiswerter Modelle enthalten, aber Besitzer von Luxusfahrzeugen werden aufgefordert, dafür zu bezahlen.
- Das Unternehmen erkannte, dass die Idee, Geld für bereits vorhandene Funktionen zu verlangen, „nicht optimal“ sei.

Wie BMW das Abonnement rechtfertigt
Die Leiterin der Produktkommunikation – Alexandra Lander – betonte, dass einige Optionen, insbesondere solche im Zusammenhang mit Fahrerassistenzsystemen (ADAS), laufende Kosten für den Hersteller erfordern.
> „Wenn Sie dieses System nutzen, müssen wir dafür bezahlen. Es ist nicht die wichtigste Sache [für jeden Kunden], aber die Technologie ist wichtig [für alle Fahrzeuge]“, sagte sie.

BMW betont, dass die ConnectedDrive-Plattform weiterhin ein Schlüsselelement der After-Sales-Strategie bleibt:
- Kunden erhalten mehr Komfort und Flexibilität, indem sie zusätzliche Funktionen nach dem Kauf auswählen können.

Was im Abonnement verfügbar ist
In Großbritannien umfasst die Liste der Optionen, die über ConnectedDrive abonniert oder einmalig erworben werden können, folgende Punkte:

- Adaptive Federung;
- Automatischer Lichtwechsel für Fernlicht;
- Videoüberwachung mit Kameras;
- Adaptiver Tempomat;
- Begrüßungsbeleuchtung;
- Aktivierung von Apple CarPlay.

Viele dieser Funktionen sind in der Basisausstattung enthalten, bleiben jedoch beim Kauf deaktiviert.

BMW-Versprechen
Die Plattform erklärte, keine Gebühr für die Freischaltung zusätzlicher Leistung zu erheben und kein kostenpflichtiges kabelloses Update zur Erhöhung der Reichweite von Elektrofahrzeugen anzubieten.

Damit versucht das Unternehmen, den negativen Effekt des Abonnements abzumildern, während es gleichzeitig die Möglichkeit behält, erweiterte Funktionen über ConnectedDrive zu monetarisieren.

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