Blue Origin kündigte an, dass New Glenn in sechs Monaten nach dem Unfall wieder fliegen wird, doch die meisten bleiben skeptisch

Blue Origin kündigte an, dass New Glenn in sechs Monaten nach dem Unfall wieder fliegen wird, doch die meisten bleiben skeptisch

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Blue Origin plant, New Glenn innerhalb von sechs Monaten wieder in den Flugbetrieb zu bringen

*Kurz zur Situation*

- Neuer Termin: In einem CNBC‑Interview erklärte NASA-Chef Jared Isaacman, dass das „wahrscheinliche“ Rückkehrjahr der Rakete 2028 sei.

- Ziel von Blue Origin: Das Unternehmen möchte die Wiederherstellung beschleunigen und New Glenn innerhalb von sechs Monaten wieder einsatzbereit machen – eine Zeitspanne, die vielen zu kurz erscheint.

Was passiert ist
Datum/Ereignis 28. Mai 2026 (29. Mai nach Moskauzeit) Unfall während eines statischen Feuertests von New Glenn. Die Rakete und ein Teil der Startplattform wurden zerstört, aber die Nutzlast – 50 Internet‑Satelliten – war nicht geladen und blieb unberührt.

Folgen
Zerstörung des Blitzableiterturms, Transport- und Installationsausrüstung; erhebliche Schäden an der Infrastruktur.

Was intakt geblieben ist
- Kryogene Tanks (für Oxidator und Treibstoff) – vollständig erhalten.

- Wasserversorgungsturm – ebenfalls unversehrt.

- Die beschädigte Stützstruktur kann vor Ort repariert werden, ohne sie komplett abzubauen.

Wiederherstellungsstrategie
1. Transportmodul

- Das Unternehmen hat seit langem die Abkehr vom aktuellen Transportmodul in Betracht gezogen (das die Rakete aus dem Montagehang in vertikale Position bringt).

- Stattdessen soll ein neues Hebeausrüstungssystem entwickelt werden; Arbeiten daran haben bereits begonnen, was die Rückkehr zu Flügen beschleunigt.

2. Startplattform

- Die Wiederherstellung der Plattform soll unter Berücksichtigung der New Glenn‑Konfiguration 7×2 erfolgen (sieben Triebwerke in der ersten Stufe und zwei in der zweiten).

- Diese Raketen haben bereits erfolgreich geflogen, daher ist ein Verzicht darauf nicht sinnvoll.

3. Neue Version

- Eine schwerere Konfiguration 9×4 wird entwickelt; dafür soll eine separate Plattform geplant werden.

Warum das wichtig ist
- Kernplattform: New Glenn – das Hauptraketenprojekt von Blue Origin im Segment der schweren orbitalen Starts.

- Kommerzielle und Mondmissionen: Die Rakete dient zum Start von Amazon‑Satelliten sowie als Plattform für den Mondlandemodul „Blue Moon“, an dem das Unternehmen gemeinsam mit NASA arbeitet.

- Eigenes Modul: Das Unternehmen möchte seinen eigenen Mondmodul nicht auf Raketen der Konkurrenz (SpaceX) starten.

Unterstützung und Zukunft
- Militärische Mieter der Plattform und NASA unterstützen aktiv den Wunsch von Blue Origin, so schnell wie möglich wieder zu fliegen.

- Dies kann bürokratische Verfahren erleichtern, insbesondere im Zusammenhang mit der Untersuchung des Vorfalls und anschließender Entscheidungen.

Ergebnis: Blue Origin ist überzeugt, dass es dank der erhaltenen kritischen Komponenten der Plattform und der aktiven Arbeit an neuen Hebesystemen New Glenn innerhalb von sechs Monaten wieder in den Startbetrieb bringen kann, trotz erheblicher Schäden nach dem Unfall.

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