Bitcoin wird die Brüche fast aller Seemeilen Kabel überstehen, bleibt jedoch anfällig für gezielte Angriffe

Bitcoin wird die Brüche fast aller Seemeilen Kabel überstehen, bleibt jedoch anfällig für gezielte Angriffe

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Cambridge-Studie: Bitcoin hält Unterseekabel-Ausfälle stand, ist jedoch nicht vor gezielten Angriffen geschützt

Was die Studie zeigte
* Zufällige Ausfälle

- Bei einem zufälligen Abschalten von Unterseekabeln bleibt das Bitcoin-Netzwerk praktisch unberührt.

- Um einen großen Teil des Netzwerks lahmzulegen, müssten gleichzeitig 72 % bis 92 % aller weltweiten Kabel außer Betrieb gesetzt werden.

* Gezielte Angriffe

- Das Netzwerk ist anfällig für Angriffe auf zentrale Routing-Domains.

- Die Zerstörung der fünf größten Knoten (Hetzner, OVH, Comcast, Amazon und Google Cloud) könnte Bitcoin vollständig paralysieren.

Wie die Studie durchgeführt wurde
1. Daten – 11 Jahre P2P-Netzwerkverkehr + 68 bestätigte Kabelschadensvorfälle.

2. Modell – Buldyrev-Kaskadenmodell, angewendet auf stark abhängige Systeme (Computernetzwerke, Stromnetze, Verkehr).

3. Ergebnis – Ein Ausfallsschwellenwert von 72–92 % für zufällige Störungen wurde bestimmt.

Rolle von Tor
* Das Tor-Protokoll stärkt die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin, indem es dessen Abschaltung durch regulatorischen Druck erschwert.

* Bei einem gezielten Angriff auf große Infrastrukturschlüsselstellen bietet Tor jedoch keinen Schutz.

Ergebnisse und Relevanz
- Zufällige Unterseekabelschäden sind für Bitcoin „nicht beunruhigend“; das Netzwerk ist gegenüber massiven Ausfällen robust.

- Die Anfälligkeit für gezielte Angriffe bleibt kritisch: eine begrenzte Zahl großer Knoten macht das System verletzlich.

Jüngste Vorfälle im Ostsee, Nahen Osten und Taiwan Strait unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen und der Stärkung der Infrastruktur.

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