Benutzer X erhielten die Möglichkeit, die Fotowechsel des Chatbots Grok auszuschalten.

Benutzer X erhielten die Möglichkeit, die Fotowechsel des Chatbots Grok auszuschalten.

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Kurz zur Neuerung

Das Startup xAI und das soziale Netzwerk X (ehemals Twitter) haben ihre Dienste schon lange integriert, bevor sie von SpaceX zusammengeführt wurden. Eine neue Funktion in der X-App für iOS ermöglicht es Nutzern, die Verwendung ihrer hochgeladenen Bilder durch den Chat‑Bot Grok zu blockieren.

Was genau hat sich geändert?

1. Neuer Menüpunkt
Beim Hochladen eines Fotos erscheint die Option „Nicht für die Modifikation durch Grok verwenden“. Wenn ein Nutzer diese auswählt, wird sein Bild von dem Bot bei Anfragen anderer Nutzer nicht verarbeitet.

2. Zweck der Funktion
Schutz davor, dass fremde Personen auf Fotos automatisch „ausgedatet“ werden. Dies reagiert auf den vorherigen Skandal über die massenhafte Nutzung von Bildern zur Erstellung erotischer Inhalte.

3. Wer hat Zugriff?
Kostenlose X‑Nutzer können jetzt keine Anfragen an als verboten gekennzeichnete Bilder stellen. Abonnenten (bezahlte Konten) haben weiterhin die Möglichkeit, diese Option zu nutzen, sie ist jedoch tief im Interface versteckt und kann unbemerkt bleiben.

Wie funktioniert es in der Praxis
- Fotos mit Kennzeichnung
Nach dem Setzen des Verbots gelangen sie nicht mehr in die Grok-Datenbank für weitere Anfragen. Bereits hochgeladene Bilder können nicht geändert werden, indem man später diese Markierung hinzufügt.

- Einschränkungen
Das Verbot schützt nicht vor der Bearbeitung fremder Bilder durch andere Nutzer:

* Durch den integrierten X‑Editor kann jede Bild ohne Beschränkungen verändert werden.

* Wenn ein Nutzer ein fremdes Foto speichert und sofort als eigenes hochlädt (ohne die „Verboten“-Markierung), wird es für Modifikationen freigegeben.

Was bleibt unklar
- Experimenteller Status
X hat offiziell keine Einführung dieser Funktion angekündigt, daher könnte sie noch getestet werden und nicht vollständig funktionieren.

- Erkennbarkeit
Da der Menüpunkt tief versteckt ist, kann ein normaler Nutzer ihn überspringen.

Ergebnis
Die neue Regel gibt Nutzern die Möglichkeit zu signalisieren, dass ihre Bilder nicht automatisch von Grok modifiziert werden sollen, aber es bleiben Umgehungspfade. Wichtig bleibt, dass die Funktion noch verborgen und nicht als vollständig funktionsfähig bestätigt ist.

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