Asus warnt: Die Preise für Computer werden um 30 % steigen, da sowohl Speicher als auch Prozessoren nun teurer werden.

Asus warnt: Die Preise für Computer werden um 30 % steigen, da sowohl Speicher als auch Prozessoren nun teurer werden.

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Kurzes Resümee

- Die Preise für Computer steigen nicht nur wegen des Speichers; auch die zentralen Prozessoren werden nun „teuer“.
- Laut Asus werden im zweiten Quartal die PC‑Preise um etwa 25–30 % steigen, und der Anstieg bleibt auch im dritten Quartal erhalten.
- Laptophersteller bereiten sich auf Preissteigerungen in zweistelligen Prozentzahlen vor; 32 GB RAM sind bereits sechsmal teurer als im Vorjahr.
- Der Anteil von Komponenten (Prozessor + Speicher) an den Herstellungskosten eines Laptops ist von 45 % auf 58 % gestiegen. Wenn die Unternehmen ihre Marge nicht senken, könnten die Einzelhandelspreise um 40 % steigen.
- Asus plant einen Umsatzanstieg von etwa 10 %, aber der Preisanstieg im dritten Quartal könnte sich negativ auf die Nachfrage auswirken und zu einem Rückgang der Verkaufsvolumina im zweiten Halbjahr führen.
- MSI hat das Laptop‑Portfolio um ca. ein Drittel reduziert, um Verluste im Einstiegssegment zu vermeiden. Asus hingegen beabsichtigt, weiterhin günstige Modelle herzustellen, wird jedoch die Planung neuer Geräte verstärken.
- Intel hat die Preise für Einstiegsprozessoren um mehr als 15 % erhöht und erwartet in naher Zukunft eine Verdoppelung der Kosten für DDR4/DDR5; im zweiten Quartal betrifft die Erhöhung mittlere und höhere Segmente.

Schlüssel­faktoren

FaktorWas sich ändertWie es wirkt
Preise für SpeicherEs gibt eine sechseckige Inflation bei 32 GBVerringert die Marge der Hersteller, erhöht die Kosten für Laptops
ProzessorpreiseWeitere Erhöhungen, besonders in günstigen SegmentenVerstärkt den Mangel und hebt PC‑Preise an
LieferantenmargeSinkt aufgrund steigender Herstellungskosten von KomponentenUnternehmen müssen entweder ihre Gewinne reduzieren oder Einzelhandelspreise erhöhen
NachfrageKäufer mit Geld beschleunigen Käufe; Preiserhöhungen verringern die KaufkraftEin Rückgang der Verkaufsvolumina im dritten Quartal ist möglich

Schlussfolgerung

Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Speicher: Der Mangel an Prozessoren und deren steigende Kosten verstärken die Inflation im Segment der Personal Computer. Unternehmen wie Asus und MSI müssen sich anpassen – entweder ihre günstigen Laptop‑Modelle reduzieren oder Preise erhöhen. Langfristig wird eine weitere Verdoppelung der DDR5/DDR4‑Speicherpreise erwartet, und Intel wird die Kosten für Mittel- und Hochsegmentprozessoren weiter steigern.

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