Analysten erklärten, welche Geräte am stärksten von der Preissteigerung für Speicher betroffen waren.
Wie beeinflusst der Anstieg der Speicherpreise den Elektronikmarkt
Mehrfach beobachtete Sprünge im Preis von Speicher führen in diesem Jahr zu einer Verringerung der Verkaufsvolumina von Computern, Smartphones, Routern und TV-Settopboxen. Der schwerwiegendste Schlag wird jedoch im Bereich der Spielkonsolen landen – der Anteil des Speichers an deren Herstellungskosten kann bis zu 35 % erreichen.
> Ergebnisse der Untersuchungen
> Laut Daten von *The Wall Street Journal* (Verweis auf TrendForce, Counterpoint Research und IDC) macht Speicher bei der Nintendo Switch 2 etwa 20 % der Kosten aus. Bei Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox könnte dieser Anteil bis zu 35 % steigen.
> Danach folgen die Personal Computer: von 20 % bis 30 % der Ausgaben entfallen auf Speicher. Smartphones – etwa 20 %, und bei Budgetmodellen ist dies besonders spürbar.
Die geringe Verfügbarkeit von Speicher zwingt Hersteller billiger Smartphones dazu, die Produktion zu reduzieren, was zu einem Rückgang der weltweiten Verkäufe um rund 5,2 % pro Jahr führen könnte.
Große Akteure und ihre Strategien
* Apple – obwohl der Speicheranteil an den Herstellungskosten eines Smartphones über 20 % liegen kann, profitiert das Unternehmen von Skaleneffekten und günstigen Einkaufskonditionen.
* Fernseher – angesichts der wachsenden Ausrichtung auf Internet‑Services beträgt der Speicheranteil bis zu 7 % des Gerätepreises.
Parameter der Preisreaktion der Hersteller
* Dell: Preiserhöhung einiger Unternehmenslaptops um 30 %.
* Acer: Versuch, die Speicherkosten durch Reduzierung des Speichervolumens in Basis-Konfigurationen zu senken.
* Xiaomi: Verzicht auf die Produktion von niedrigeren Modellen, bei denen kleiner Speicher verwendet wurde.
* Lenovo: erhebliche Gewinnminderung aufgrund der steigenden Speicherpreise.
Prognosen und langfristige Perspektive
IDC prognostiziert einen Rückgang der weltweiten PC-Verkäufe um 8,9 % in diesem Jahr. Der Speicherknappheit wird laut Schätzungen mindestens bis 2028 bestehen bleiben, selbst bei einer Erhöhung der Produktionskapazitäten. Microsoft erwartet einen Rückgang der Windows-Verkäufe um etwa 10 % aufgrund des Schrumpfens des PC-Marktes.
Somit hat die Preissteigerung von Speicher eine vielschichtige Wirkung: von Veränderungen in der Kostenstruktur einzelner Geräte bis hin zur Überprüfung der Preispolitik großer Hersteller und dem prognostizierten Rückgang globaler Verkäufe.
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