AMD plant seine Expansion im schrumpfenden PC-Markt und konzentriert sich dabei auf High‑End-Prozessoren.
AMD ist von einem Umsatzwachstum im PC-Bereich überzeugt, trotz Marktabschwung
In einem kürzlichen Interview betonte Lisa Su, die Geschäftsführerin von AMD, die wichtigsten Treiber, die dem Unternehmen einen Rekordumsatz im vergangenen Quartal und insgesamt für 2025 sicherten. Neben den EPYC-Serverprozessoren hob sie die Ryzen‑Clientchips als wichtigen Wachstumsfaktor hervor.
> „Wir sehen die Möglichkeit, unsere Position auf dem PC-Markt zu stärken und den segmentierten Umsatz zu erhöhen, auch wenn in diesem Jahr weltweit weniger PCs verkauft werden als im Vorjahr“, sagte Su.
Fokus auf den Unternehmensbereich
Als es um die Preiserhöhung von Speicher im Client-Bereich ging, wies Su darauf hin:
> „Unsere Prioritäten liegen genau im Unternehmensmarkt… und weiterem Wachstum im Premiumsegment“.
Sie erkennt an, dass der weltweite PC-Markt in diesem Jahr wahrscheinlich schrumpfen wird. Dennoch wird das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit in diesem Bereich weiter ausbauen.
> „Auch wenn die Nachfrage sinkt, sind wir der Meinung, dass der PC-Markt weiterhin wichtig bleibt. Wir erwarten einen leichten Rückgang des Verkaufsvolumens, werden jedoch daran arbeiten, die Auswirkungen steigender Speicherpreise zu minimieren“.
Strategie – Konzentration auf profitablere Nischen
AMD plant sich auf die höchst rentablen Segmente von Personalcomputern zu konzentrieren, um nicht nur den Umsatz zu steigern, sondern auch die Folgen der gestiegenen Speicherkosten abzumildern.
Repräsentanten des Unternehmens erklärten Tom’s Hardware zuvor, dass das PC-Geschäft in diesem Jahr „nicht leiden“ werde aufgrund der Preissteigerungen. Im vergangenen Quartal zeigten die Client- und Gaming-Märkte eine höhere Umsatzwachstumsdynamik, jedoch wird der Großteil der Einnahmen weiterhin vom Unternehmenssektor (einschließlich des Serversegments) generiert.
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