AMD kündigte den Ryzen AI 400 für Socket AM5 an: bis zu 8‑Kern-Zen 5, RDNA 3.5 Grafik und ein NPU mit 50 TOPS

AMD kündigte den Ryzen AI 400 für Socket AM5 an: bis zu 8‑Kern-Zen 5, RDNA 3.5 Grafik und ein NPU mit 50 TOPS

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AMD – neue Desktop-Prozessoren Ryzen AI 400 auf dem MWC 2026

Auf der internationalen Messe Mobile World Congress 2026 kündigte AMD die Einführung von zwei neuen Desktop-Prozessorsätzen an: Ryzen AI 400 und Ryzen AI Pro 400. Diese Chips werden mit der AM5-Plattform kompatibel sein und bereits im zweiten Quartal 2026 in Produkten von OEM-Herstellern (HP, Lenovo usw.) erscheinen.

1. Ryzen AI Pro 400-Serie
Modell | Leistungsaufnahme | Kerne / Threads | Cache | Integrierte Grafik | NPU
Ryzen AI 7 Pro 450G | Ryzen AI 7 Pro 450GE 65 W (G) / 35 W (GE) | 8 / 16,24 MB (L3 = 16 MB) | Radeon 860M (8 Grafik‑Kerne, RDNA 3.5) | XDNA 2 – 50 TOPS
Ryzen AI 5 Pro 440G | Ryzen AI 5 Pro 440GE 65 W / 35 W | 6 / 12,22 MB (L3 = 16 MB) | Radeon 840M (4 Grafik‑Kerne) – Ryzen AI 5 Pro 435G
Ryzen AI 5 Pro 435G | Ryzen AI 5 Pro 435GE 65 W / 35 W | 6 / 11,14 MB (L3 = 8 MB) | Radeon 840M –

*Alle Pro‑Modelle nutzen die aktualisierte Gorgon Point 2/Krackan-Architektur. In der Serie fehlt Grafik höherer Stufe – Radeon 890M, die nur in mobilen Prozessoren zu finden ist.*

2. Ryzen AI-Serie (ohne „Pro“)
AMD stellte ebenfalls ähnliche Chips ohne Pro-Präfix vor. Sie verfügen über dieselbe Kernzahl, Cache, integrierte Grafik und NPU, enthalten jedoch keine speziellen Unternehmensfunktionen, die bei den Pro-Versionen vorhanden sind.

3. Schlüsselmerkmale
- Grafik: Die Desktop‑Versionen Ryzen AI 400G/400GE bieten maximal Radeon 860M (8 Rechenblöcke RDNA 3.5). Dies ist die leistungsstärkste Grafikoption, die in AMD‑Desktop‑APUs verfügbar ist.
- Fehlende 16‑Kern-Radeon 890M: Auf der Desktop-Plattform gibt es keinen solchen Grafikkern; er bleibt ausschließlich in den teureren mobilen Prozessoren Gorgon Point.

Ergebnis
AMD erweitert seine Desktop‑APU-Linie und bietet Benutzern sowie Unternehmenskunden flexible Varianten mit unterschiedlichen Leistungsstufen und integrierter Grafik. Es wird erwartet, dass die ersten OEM-Pakete mit diesen Prozessoren im zweiten Quartal 2026 in den Verkauf gehen.

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