AMD hat den dritten Marktanteil der x86-Prozessorsegmente erobert, während die Verkäufe von Desktop-CPUs um 20 % zurückgingen

AMD hat den dritten Marktanteil der x86-Prozessorsegmente erobert, während die Verkäufe von Desktop-CPUs um 20 % zurückgingen

22 hardware

Kurzer Überblick über den CPU-Markt im ersten Quartal 2026

KennzahlQ1 2026VorjahrKommentarGesamtumsatz (Laptops, PCs, Konsolen, IoT)–6 % YoY—Rückgang aufgrund von Produktionsbeschränkungen und Engpässen bestimmter Modelle.Lieferung von Serverchips+10 % YoY—Wachstum durch gestiegene Nachfrage nach Serverlösungen.AMD‑Marktanteil (x86)32,6 %27,1 %Rekordzuwachs – fast 5 Prozentpunkte.Intel‑Marktanteil (x86)67,4 %72,9 %Rückgang um 5,5 Prozentpunkte.Server: AMD33,2 %27,2 %Zunahme sowohl YoY als auch QoQ; Intel nahezu unverändert.Desktopprozessoren33,2 % (AMD)28,1 % (AMD)YoY-Wachstum, aber QoQ-Abnahme um 3,2 Prozentpunkte; Intel stieg auf 66,8 %.Mobile x86‑ProcessorAMD 28,3 %, Intel 71,7 %AMD 22,5 %, Intel 77,5 %Reduzierte Lieferungen von Intel aufgrund der Umleitung von Kapazitäten zu Servern.ARM‑Chips (Client)14,4 %—Wachstum um 0,5 Prozentpunkte; Beliebtheit bei MacBook und Chromebook.ARM‑Serverprozessoren~2× YoY—Hauptsächlich dank Nvidia Grace (Blackwell NVL72 AI). Marktanteil – 13,2 %.

Was passiert ist
1. Gesamtverkaufseinbruch

Die Nachfrage nach Laptops, PCs und IoT-Geräten sank um etwa 6 %, was auf Produktionsbeschränkungen und Engpässe einiger Modelle zurückzuführen ist.

2. Servermarkt wächst

Lieferungen von Serverchips stiegen fast um 10 %. AMD erweiterte seine Marktanteile erheblich und erreichte 33,2 % (gegenüber 27,2 % im Vorjahr). Intel blieb nahezu unverändert. Beide Hersteller prognostizieren weiteres Wachstum in 2026.

3. Desktopprozessoren – doppelte Geschichte

AMD steigerte seinen YoY-Anteil auf 33,2 %, verlor jedoch 3,2 Prozentpunkte gegenüber Q4 2025. Intel festigte sich auf 66,8 %. Der starke Nachfrageeinbruch bei AMD zu Jahresbeginn ist darauf zurückzuführen, dass Käufer Komponenten im Voraus kauften, aus Angst vor steigenden Preisen für Speicher und andere Bauteile.

4. Mobile x86‑Processor

Produktionsbeschränkungen von Intel führten zu einem Rückgang der Laptoplieferungen. Die Umleitung von Kapazitäten zu Servern verursachte Engpässe bei Desktop-PCs und Laptops, was AMD ermöglichte, seinen Anteil auf 28,3 % zu erhöhen.

5. ARM‑Chips erobern weiterhin den Markt

Der ARM-Anteil in Client-Computern stieg auf 14,4 %. Serverprozessoren mit ARM-Kernen verdoppelten die Verkäufe nahezu dank Nvidia Grace (Blackwell NVL72 AI). Der Gesamtanteil von ARM‑Serverchips betrug 13,2 %.

Was kommt als Nächstes
- Die Nachfrage nach Desktop‑CPUs könnte sich von einem Angebotsmangel zu einer schwachen Nachfrage aufgrund hoher Preise Mitte des Jahres wandeln.

- Der Serversegment wird weiter wachsen, und AMD wird aktiv mit Intel konkurrieren.

- ARM stärkt seine Position sowohl bei Client- als auch bei Serverlösungen.

Somit behält AMD trotz allgemeiner Lieferprobleme das Wachstum aufrecht und erweitert seine Präsenz in allen Schlüsselbereichen des Prozessormarktes.

Kommentare (0)

Teile deine Meinung — bitte bleib höflich und beim Thema.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Meinung!

Um einen Kommentar zu hinterlassen, melde dich bitte an.

Zum Kommentieren anmelden