Amazon plant, die Einführung etablierter LEO-Satelliten schnell zu erhöhen, um Starlink zu überholen.
Amazon – ein neuer Spieler im Rennen um das Low‑Earth‑Netzwerk
Wie wird dies umgesetzt? Der aktuelle Stand: Leo ist bereits in über 200 Satelliten (seit April letzten Jahres) aktiv. Im ersten Jahr wurden 8 Raketen gestartet, der neunte Start ist für Sonntag geplant. Nach Plan soll die Firma bis zum Ende des ersten Jahres insgesamt 11 Starts durchführen. Wachstumspläne Amazon plant, die Startfrequenz zu verdoppeln und die Anzahl der Satelliten pro Mission zu erhöhen. Im zweiten Jahr soll das Ziel 20 Starts sein, von denen jeder mehr Geräte transportiert.
Trägerraketen
• New Glenn (Blue Origin) – bis zu 48 Satelliten auf einmal.
• Vulcan Centaur (ULA) – bis zu 40 Satelliten.
• Atlas V (ULA, aktualisierte Trägerblock) – 29 statt der früheren 27.
• Ariane 6 (ArianSpace) – im vergangenen Monat 32 Satelliten gestartet.
Infrastruktur
Bei Amazon in Washington State werden wöchentlich mehr als 30 Leo‑Satelliten gebaut, und die Infrastruktur für sechs Missionen ist bereits fertiggestellt, von denen jede über 40 Geräte transportieren kann – doppelt so viel wie bei den alten Raketen.
Verpflichtungen gegenüber der FCC
Die Federal Communications Commission erwartet, dass Amazon bis zum 30. Juli mindestens 1 600 Satelliten startet. Das Unternehmen hat einen Antrag auf Aufschub gestellt, aber der konkurrierende Starlink versucht die FCC davon zu überzeugen, die Genehmigung abzulehnen.
Langfristige Ziele
Bis Ende des ersten Quartals 2029 sollen mehr als 100 Starts mit Leo‑Satelliten erfolgen.
Ranking nach Netzgröße
Am 30. Juli soll Amazon 700 Satelliten haben, was es ermöglichen würde, von der zweiten zur dritten Position im weltweiten Ranking der größten Gruppen aufzusteigen.
Kommerzielle Zielgruppe
Derzeit sind die Leo‑Dienste für eine begrenzte Gruppe kommerzieller Kunden verfügbar; mit dem Wachstum des Netzwerks wird ein signifikanter Ausbau der Kundenbasis erwartet.
Zusammenarbeit mit anderen Anbietern
Ende letzten Jahres hat Amazon 10 zusätzliche Falcon 9 (SpaceX)-Starts und 24 New Glenn (Blue Origin)-Starts vereinbart. Unter Berücksichtigung bereits durchgeführter Missionen werden die Gesamtzahl der Starts über 100 liegen, und die Anzahl der Satelliten wird mehr als 800 betragen.
Ergebnis:
Amazon skaliert aktiv sein Leo-Projekt, indem es eigene Anstrengungen mit Partnerschaften in der Raketentechnik und neuen Trägern kombiniert. Es ist eine erhebliche Steigerung der Anzahl von Satelliten und Starts in den kommenden Monaten geplant, was das Unternehmen auf das Niveau von Konkurrenten wie Starlink hinsichtlich Netzgröße bringen und sein kommerzielles Potenzial erweitern soll.
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