Adobe zahlt 150 Millionen Dollar im Rahmen einer Klage wegen der Kündigung des Abonnements für Photoshop und andere Programme

Adobe zahlt 150 Millionen Dollar im Rahmen einer Klage wegen der Kündigung des Abonnements für Photoshop und andere Programme

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Adobe hat zugestimmt, 150 Millionen US-Dollar als Vergleich in einem Rechtsstreit mit den amerikanischen Behörden zu zahlen

Was passiert ist
- Kern der Klage:

Im Juni 2024 stellten das US‑Justizministerium und die Federal Trade Commission (FTC) Adobe vor, Gebühren für die Kündigung von Jahresabonnements mit monatlicher Zahlung verschwiegen zu haben. Diese Strafgebühren betrugen manchmal mehrere hundert Dollar, wurden jedoch in einer sehr kleinen Schriftart oder nur über einen Hyperlink sichtbar gemacht.

- Vereinfachung der Abonnementkündigung:

Die Kläger behaupteten, Adobe habe den Prozess zur Ablehnung von Dienstleistungen erschwert. Um ein Abonnement zu beenden, mussten Verbraucher durch zahlreiche Webseiten gehen und mit mehreren Mitarbeitern des Unternehmens telefonieren, was „Widerstand und Verzögerungen“ verursachte.

- Rechtlicher Kontext:

Ads Handlungen wurden als Verstoß gegen das Online‑Consumer‑Trust‑Reinstatement Act von 2010 angesehen – ein Gesetz, das die Erhebung von Gebühren für automatische Verlängerungen ohne klare Offenlegung der Bedingungen und Zustimmung des Kunden verbietet.

Was danach geschah
- Vergleich:

Adobe hat vereinbart, 75 Millionen US-Dollar als Geldstrafe zu zahlen und den Kunden kostenlose Leistungen im gleichen Umfang anzubieten. Die Gesamtsumme des Vergleichs beträgt 150 Millionen US-Dollar (die Hälfte ist Strafe, die andere Hälfte Entschädigung für die Kunden).

- Bedingungen der Vereinbarung:

Die Wirksamkeit erfordert eine gerichtliche Genehmigung.

- Aufhebung von Vorwürfen gegen Führungskräfte:

Im Rahmen des Vergleichs werden die amerikanischen Behörden auch die Anschuldigungen gegen zwei Mitglieder des Adobe‑Managements fallen lassen.

Reaktionen der Parteien
| Partei | Kommentar |
|--------|-----------|
| Justizministerium | Betonten, dass Verbraucher die Möglichkeit haben sollten, fundierte Entscheidungen über ihre Ausgaben zu treffen. |
| Adobe | Gaben an, in den letzten Jahren die Prozesse zur Registrierung und Kündigung von Abonnements vereinfacht und transparenter gemacht zu haben. Das Unternehmen blieb zwar mit den Anschuldigungen nicht einverstanden, erkannte jedoch die Wichtigkeit eines Vergleichs. |

Finanzieller Kontext
- Im vergangenen Quartal stammten 97 % des Umsatzes von Adobe aus Abonnements, was 6,4 Millionen US-Dollar entsprach.

Damit beendet Adobe das Verfahren mit der US‑Regierung, zahlt eine Geldstrafe und entschädigt die Kunden, während sie gleichzeitig ihre Bemühungen um mehr Transparenz bei ihren Diensten betont.

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