Waymo beendet den Betrieb von Robotaxis auf Schnellstraßen in den USA aus Sicherheitsgründen
Waymo pausiert vorübergehend autonome Fahrten auf Schnellstraßen
Das Unternehmen Waymo, Teil der Alphabet-Gruppe neben Google, betreibt den größten Flotten von selbstfahrenden Taxis in den USA und legt großen Wert auf Sicherheit. Gelegentlich beschränkt es die Nutzung seiner Fahrzeugflotte eigenständig, bevor Aufsichtsbehörden Entscheidungen treffen.
Was diese Woche passiert ist
* Waymo hat den Service für Routen eingestellt, die Schnellstraßen beinhalten.
* In Atlanta (Georgia) hat das Unternehmen seine Robotaxis vorübergehend abgeschaltet, um die Steuerungssoftware zu aktualisieren. Die neue Version soll die Navigation bei überfluteten Abschnitten und in Baustellenbereichen verbessern.
Nach Abschluss des Updates werden die Algorithmen erweitert, sodass die Fahrzeuge wieder Schnellstraßen im ganzen Land nutzen können. Bislang waren autonome Fahrten auf Schnellstraßen nur in der Nähe von San‑Francisco, Los Angeles, Miami und Phoenix verfügbar.
Wie sich das auf den städtischen Betrieb auswirkt
Innerhalb städtischer Gebiete arbeitet Waymo weiterhin wie gewohnt. Dennoch treten weiterhin Probleme auf: Die Fahrzeuge stoppen manchmal an überfluteten Fahrbahnabschnitten bei starkem Regen. Letzte Mittwoch stoppte ein Fahrzeug ohne Passagiere mitten in einer großen Pfütze in Atlanta.
Im vergangenen Monat hat das Unternehmen die Software bereits aktualisiert, um den sicheren Durchgang über überflutete Abschnitte zu trainieren. Jetzt wird die Geschwindigkeit eines Robotaxis deutlich reduziert, wenn es nicht in der Lage ist, einen überfluteten Abschnitt zu umgehen, um Unfälle zu vermeiden.
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