Sony hat einen Roboter veröffentlicht, der erstmals professionelle Tischtennisspieler besiegt.
Sony hat einen Profi-Tischtennis-Roboter entwickelt
Das Unternehmen Sony kündigte die Entwicklung eines Roboters namens Ace an, der zum ersten maschinellen Spieler geworden ist, der in der Lage ist, mit Spitzensportlern zu konkurrieren und sogar offizielle Matches nach den Regeln des International Table Tennis Federation (ITTF) zu gewinnen. Die Information stammt von Reuters auf Basis einer Studie, veröffentlicht im Journal *Nature*.
Was Ace einzigartig macht
- Physischer Sport vs. KI
Im Gegensatz zu Computerspielen, in denen Algorithmen bereits die Menschen übertreffen, bleibt Tischtennis eine komplexe Aufgabe für künstliche Intelligenz aufgrund der Notwendigkeit sofortiger Reaktion und präziser Interaktion mit Objekten im begrenzten Raum.
- Ziel des Projekts
Einen Roboter zu entwickeln, der nicht nur spielen kann, sondern auch menschenähnliche Geschwindigkeit und Präzision in Wahrnehmung, Planung und Ausführung von Bewegungen in einer dynamischen Umgebung demonstriert.
Technische Basis
Systembeschreibung: Robotisierte Plattform mit 8 Gelenken – 3 für die Positionierung des Schlägers, 2 für seine Orientierung, 3 für Schlaggeschwindigkeit und -kraft.
Vision: Neun traditionelle Kameras rund um den Tisch + drei „Blicksteuerungssysteme“, die Winkelgeschwindigkeit und Rotation des Balls messen. Dadurch kann die Flugbahn im 3‑D-Raum genau bestimmt werden.
Ergebnisse der Tests
- Im April 2025 spielte Ace fünf Matches:
- Siegte dreimal gegen Spieler mit mehr als zehn Jahren Erfahrung.
- Verlor zwei Matches gegen Profis, die regelmäßig in Ligen antreten.
- Die professionelle Tennisspielerin Mayuka Taira (Mayuka Taira) bemerkte:
> „Seine Aktionen sind schwer vorherzusagen, er zeigt keine Emotionen und verfügt über eine übermenschliche Reaktion auf Ballrotation. Er trainiert in Simulationen, daher reagiert er anders als Menschen und schafft unerwartete Situationen.“
Was kommt als Nächstes
Peter Dürr (Peter Dürr), Direktor Sony AI Zurich und Projektleiter von Ace, betonte:
> „Wir arbeiten daran, dass professionelle Athleten sich besser an einen solchen Gegner anpassen können und seine Schwachstellen finden. Das ist ein Schlüsselbereich unserer Forschung.“
Damit hat der Roboter Ace bereits seine Wettbewerbsfähigkeit auf offizieller Turnierebene bewiesen und eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung von KI im realen physischen Interaktionsfeld.
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