Professionelle Spieler können in die Luftfahrt wechseln: Die US-Regierung bietet Karrieren für Fluglotsen an
Kurz zu den Nachrichten
* Die Federal Aviation Administration (FAA) und das US-Verkehrsministerium starteten eine Werbekampagne, die darauf abzielt, Gamer als Fluglotsen einzustellen.
* Im Durchschnitt kontrollieren Lotsen etwa 45 000 Flüge pro Tag, und das durchschnittliche Jahresgehalt nach drei Jahren beträgt $155 000.
Was genau beworben wird
Im Video beginnt man mit dem Xbox One-Logo, dann wechselt schnell zu dynamischen Szenen aus beliebten Videospielen im Techno‑Rhythmus. Der Slogan lautet: „Das ist kein Spiel. Das ist eine Karriere“ – und betont, dass die Spieler bereits „vorbereitet“ sind, Lotsen zu werden.
Die Videoersteller behaupten, dass die Arbeit in der Luftfahrt Hobbygamer zu versierten Fachleuten macht. Sie verweisen auf Erfahrungsberichte echter Lotsen: das Interesse an Computerspielen fördert schnelles Denken, Konzentration und die Fähigkeit, komplexe Situationen zu managen – Fähigkeiten, die direkt im Beruf einsetzbar sind.
Warum es wichtig ist
* Personalmangel. In den USA gibt es fast 11 000 zertifizierte Lotsen, was 3 000 unter dem Zielniveau liegt.
* Hohe Ablehnungsrate – etwa 30 % der Kandidaten bestehen die Ausbildung nicht.
* Fluktuation und Pandemie haben das Defizit verschärft.
Verkehrsminister Shawn Duffy und FAA-Verwalter Brian Bedford betonen die Notwendigkeit der Anpassung: „Um die nächste Generation von Lotsen auszubilden, müssen wir Menschen mit den richtigen Fähigkeiten anziehen“.
Zusätzliche Maßnahmen
Zur Verringerung der Lücke kündigten die Behörden eine Reihe von Boni und Anreizen an:
* Neue finanzielle Anreize für neue Mitarbeiter.
* Programme zur Bindung pensionierter Lotsen, damit sie länger im Dienst bleiben.
Damit ist die Werbung für Gamer nur ein Schritt in einer umfassenden Strategie zur Lösung des Mangels an Fluglotsen.
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