Microsoft verspricht, Windows 11 flexibler und ruhiger zu gestalten
Microsoft kündigte eine Reduzierung von Werbe- und Empfehlungselementen in Windows 11 an
Im März stellte Microsoft ein großes Update vor, das auf Leistungssteigerung abzielt:
- Beschleunigung des „Explorer“
- Umstieg des Startmenüs auf WinUI 3 (derzeit React)
- Möglichkeit, automatische Updates vollständig zu pausieren
- Verringerte Integration von Copilot in Anwendungen
Allerdings hat das Unternehmen auch beschlossen, die Anzahl der Werbeangebote und Empfehlungen zu reduzieren, um das Betriebssystem „ruhiger“ zu machen und das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen.
Warum das wichtig ist
* Niedrige Bewertung von Windows 11 – bei diesem Jahr führte das erste Update zu Problemen mit BitLocker, sinkender Gaming-Leistung, Bootfehlern und dem „Black‑Screen‑of‑Death“ auf einigen Computern.
* Aggressive Copilot-Integration wurde zum Hauptunmutspunkt. Nutzer bezeichneten es als „Microslop“ (Kram) und schob sogar die Unternehmensgruppe ab.
Microsoft reagiert in einer Krisenmanagementphase: Es ist geplant, die Microsoft‑Account-Anforderung bei der Erstkonfiguration (OOBE) zu entfernen und eingebaute Werbeaktionen neu zu bewerten.
Schlüsselankündigungen
* Scott Hanselman (Vice‑President & Technologist, Microsoft) bestätigte den neuen Kurs auf X. Er betonte das Ziel, „ein ruhigeres und entspannteres Betriebssystem mit weniger aufgezwungenen Angeboten“ zu schaffen.
* Diese Mitteilung folgte einer Beschwerde eines Nutzers, der die Taktik von Microsoft als „schädliche Software“ für die Förderung von Edge und Bing kritisierte.
Was bereits geändert wurde
* Nach Wellen des Unmutes verschwanden die Pop‑ups von Bing Chat.
* Werbung für Microsoft 365, OneDrive und Copilot ist jedoch weiterhin in den Einstellungen und im Startmenü sichtbar.
Fazit
Obwohl diese Mitteilung keine offizielle Produktankündigung darstellt, zeigt sie deutlich das Bestreben der Entwickler, Windows 11 komfortabler und weniger aufdringlich zu gestalten.
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