Meta erwirbt im Rahmen eines dreijährigen Vertrags Hunderttausende von Amazon‑Graviton‑Chips.
Meta Platforms hat einen großen Deal mit Amazon (AWS) für die Nutzung von Graviton-Prozessoren abgeschlossen
Was passiert ist – Meta Platforms unterzeichnete eine Vereinbarung mit Amazon Web Services, die es dem Unternehmen ermöglicht, Zugang zu Hunderttausenden Graviton-Chips für mindestens drei Jahre zu erhalten.
- Dieses Ereignis bestätigt den Trend, dass große Technologiegiganten ihre eigenen Prozessoren immer aktiver nutzen und sie mit Partnern teilen.
Warum das wichtig ist
1. Der steigende Bedarf an Server‑CPUs – der Quartalsbericht von Intel zeigte einen starken Anstieg des Bedarfs an zentralen Prozessoren für Rechenzentren.
2. Die Effizienz von Graviton – Amazon‑Chips kombinieren hohe Leistung und niedrigen Energieverbrauch (60 % weniger als bei Konkurrenten).
3. Unterstützung für KI‑Training – Graviton wird bereits weit verbreitet für das Vortraining von Modellen eingesetzt; Meta wird nun zu deren Nutzern gehören.
Wie es in die Gesamtstrategie passt – Meta Platforms hat zuvor Verträge mit CoreWeave und Mebius abgeschlossen und insgesamt 48 Millionen US-Dollar in den Ausbau der eigenen Recheninfrastruktur investiert.
- Die neue Vereinbarung mit AWS stärkt diese Strategie, indem sie dem Unternehmen ermöglicht, Cloud‑Ressourcen kostengünstiger zu nutzen.
Aktuelle Details – Die finanziellen Bedingungen des Deals wurden nicht veröffentlicht.
- Meta hat Graviton bereits in kleinerem Umfang eingesetzt; jetzt wird es einer der fünf größten Kunden von AWS sein und Hunderttausende Chips mieten.
- Bislang mietete das Unternehmen seit 2017 GPU‑Chips von Nvidia über AWS.
Damit stärkt Meta Platforms seine Position im KI‑Bereich, indem es auf effizientere Serverlösungen von Amazon setzt und weiterhin in die eigene Rechenleistung investiert.
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